Erstellt am 16. März 2016, 03:44

von Cornelia Grotte

Nappersdorferin Tötzl als sichere Schützin. Die Nappersdorferin Kerstin Tötzl konnte sich den Titel Österreichische Meisterin im Langbogenschießen erkämpfen.

Die Nappersdorferin Kerstin Tötzl bei den österreichischen Outdoor-Meisterschaften. Foto: privat  |  NOEN, privat
„Ich betreibe Langbogenschießen eigentlich zum Spaß. Der Meistertitel war nicht mein vorrangiges Ziel“, freut sich die Nappersdorferin Kerstin Tötzl, über den unerwarteten Titel.

Durch einen Freund war die 30-Jährige vor eineinhalb Jahren zum Bogenschießen gekommen. Schon im Juli vergangenen Jahres konnte sie einen Meistertitel im Outdoor-Langbogenschießen holen.

Nun legte sie bei den österreichischen Meisterschaften in Wels nach. Insgesamt nahmen 372 Athleten teil. Tötzl startete im Einzel- und im Mannschaftswettbewerb. Dabei gelang es der Nappersdorferin erneut, einen Meistertitel zu erlangen.

„Es braucht viel Training, und wenn man gut zielen kann, ist das natürlich auch von Vorteil“, erklärt Tötzl, worauf es beim Bogenschießen ankommt. Insgesamt waren bei dem Bewerb elf Schützinnen zum Langbogenschießen in der allgemeinen Klasse angetreten.

Schützin möchte ihr Training fortsetzen

Das nächste Ziel der Weinviertlerin, die bei der Wiener Bogensportakademie trainiert, ist es, das Training und die Wettbewerbe weiterhin fortzusetzen. Ob die Nappersdorferin zu internationalen Bewerben antreten wird, weiß sie noch nicht.

„Im Langbogenschießen existieren nicht so viele Bewerbe. Es gibt welche, bei denen man auf Scheiben schießt, wie in Österreich. Aber bei Europa- und Weltmeisterschaften gibt es nur die 3D-Bewerbe, bei denen man auf Schaumstofftiere schießt“, erzählt Tötzl. „Ich weiß noch nicht, ob ich das machen möchte. Es gibt nicht sehr viele 3D-Parcours in der Nähe. Daher kommt es darauf an, wie oft ich zum Trainieren komme.“