Erstellt am 11. Mai 2016, 03:34

von Bernd Dangl

Niederlage in Graz: Der UHC ist raus. Hollabrunn verlor auch das zweite Semifinal-Spiel gegen Graz. Damit ist die Saison für den UHC zu Ende.

Für Philipp Biber (links) und seine Hollabrunner war Graz im Halbfinale der Bundesliga eine Nummer zu groß - der UHC schied mit einem Score von 0:2 aus! Foto: Thomas Hagendorfer  |  NOEN, Thomas Hagendorfer

GRAZ - HOLLABRUNN 27:25. Nach der enttäuschenden Heimpleite im ersten Halbfinale legte Play-off-Sieger Hollabrunn große Hoffnungen ins zweite Aufeinandertreffen. Schließlich hatten die Weinviertler die bisherigen beiden Spiele in Graz gewonnen. Doch aller guten Dinge waren dieses Mal nicht drei …

„Anscheinend haben manchen die
Nerven einen Streich gespielt.“
UHC-Manager Gerhard Gedinger


Wie schon beim Heimspiel wurden die Hollabrunner eiskalt erwischt, lagen nach 13 Minuten 2:7 zurück. Danach hielt der UHC das Geschehen offen, ging mit einem 10:13 in die Pause. Auch nach dem Wechsel blieben die Gäste dran, verkürzten zwischenzeitlich auf 14:15 bzw. 15:16, mussten danach aber wieder abreißen lassen.

Doch die Gäste fighteten, kamen wieder ran – aber eben nie so wirklich. Beim 24:26 zeigte die Uhr nur noch 56 Sekunden Spielzeit an – zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können.

„Schade, wir hätten gerne noch ein drittes Spiel gehabt – schon alleine wegen unserer tollen Fans. Jetzt ist die Saison schnell zu Ende gegangen“, resümierte Manager Gerhard Gedinger, der die Situation in den kommenden Tagen analysieren, danach handeln will (siehe Interview unten).

Warum gerade in der heißen Phase des Halbfinales manche Akteure kalte Füße bekommen haben, kann Gedinger nur erahnen: „Anscheinend haben manchen die Nerven einen Streich gespielt.“ Sportstadtrat Kornelius Schneider, der in Graz dabei war, spendet Trost: „Es war eine tolle Saison. Ich bin mir sicher, dass nächstes Jahr noch mehr drinnen ist.“