Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:42

von Bernd Dangl

Retz-Kapitän kämpft um sein Comeback. SC-Retz-Kapitän Andreas Fleischhacker ist schon seit 15 Monaten außer Gefecht. Geplante Rückkehr 2016.

Andreas Fleischhacker, etatmäßiger Kapitän des SC Retz. Foto: Gerstorfer  |  NOEN, Gerstorfer

Gerade jetzt, wo der SC Retz mit einer Reihe an Ausfällen zu kämpfen hat, wäre der Kapitän gefragt. Doch der ist selbst seit langer Zeit außer Gefecht: Am 4. Juli 2014 zog sich Andreas Fleischhacker just beim Testspiel gegen seinen Stammverein Eggenburg einen Kreuzbandriss zu.

Auf dem Weg zurück quälten den Routinier immer wieder Schmerzen, wodurch er sich im Frühjahr dieses Jahres einer Knorpeloperation unterziehen musste. Seitdem kämpft Fleischhacker erneut um sein Comeback.

Ans Aufgeben dachte er nie

„Ich war zunächst ungeduldig, wollte im Sommer schon durchstarten und war danach pessimistisch, weil das nicht so geklappt hat. Die Schmerzen waren nach wie vor da.“

Nun ist der 33-Jährige wieder wesentlich positiver gestimmt. Neben physiotherapeutischen Maßnahmen wie Kraft- und Koordinationsübungen sowie Radfahren und Laufen trainiert Fleischhacker schon einmal die Woche in Retz mit. Leichte Übungen wie Passspiele etc. sind vorerst angesagt.

Bis Dezember will er sich der Mannschaft angenähert haben, im Jänner möchte er wieder richtig ins Training einsteigen. So lautet zumindest der Plan. „Ich habe gelernt, geduldig zu sein“, so Fleischhacker über seinen Leidensweg. Ans Aufgeben hat er nie gedacht: „Mit 33 bin ich noch nicht so alt, dass ich keinen Sport mehr machen möchte.“

Den 2:1-Erfolg seiner Kollegen über Waidhofen schätzt er als „sehr wichtig“ ein. „Weil wir uns nach der tollen Vorbereitung doch etwas mehr erwartet haben. Aber noch können wir im Herbst ja einige Punkte sammeln.“