Erstellt am 24. Februar 2016, 04:39

von Cornelia Grotte

Torfrau Öller (18) auf internationalem Parkett. UHC-Hollabrunn-Torfrau Diana Öller (18) fliegt mit dem U20-Nationalteam zur WM-Qualifikation nach Island.

Torfrau Diana Öller fliegt mit dem U20-Nationalteam zur WM-Qualifikation nach Island. Foto: privat  |  NOEN, privat

Vergangenes Jahr spielte die 18-jährige Diana Öller bei der U18 für den UHC Stockerau und konnte sich mit der Mannschaft für die Staatsmeisterschaft qualifizieren. Dort gelang den Stockerauern der dritte Platz, und Diana Öller wurde als beste Torfrau ins Allstar-Team gewählt.

Das blieb auch den Scouts des ÖHB nicht verborgen. Öller schaffte den Sprung ins Jugendnationalteam des 96er-Jahrgangs (U20), welcher heuer vom 18. bis 20. März zur WM-Qualifikation nach Island fährt.

„Bin schon sehr aufgeregt, aber auch sehr stolz“

„Wir trainieren zuerst in der Südstadt ein paar Tage und reisen dann nach Island“, erzählt die UHC-Hollabrunn-Torfrau. „Wir haben einen Trainingslehrgang, bei dem wir an unserer Taktik, den Würfen und einigem anderen arbeiten.“

Bei der Qualifikation in Island trifft das Team der Österreicherinnen auf Ungarn, Weißrussland und die Heimmannschaft Island. „Ich bin schon sehr aufgeregt, aber auch sehr stolz darauf, Österreich vertreten zu dürfen“, freut sich Diana Öller über die Gelegenheit, im Nationalteam spielen zu können.

Neben der Torfrau, die mit einer Doppelspielberechtigung für Hollabrunn und Stockerau (WHA) im Einsatz ist, gibt es noch zwei weitere Torfrauen im Nationalteamkader. „Ob ich viel eingesetzt werde, hängt sicher vom Spielverlauf ab, aber ich fahre auf jeden Fall sehr optimistisch mit.“

Österreich trifft in Island auf starke Gegnerinnen. „Natürlich ist es das Ziel, uns zu qualifizieren und vor allem Island und Weißrussland zu schlagen“, so Öller. „Ungarn wird eine schwere Partie werden, die sind wohl der entscheidende Gegner. Wir haben es auf jeden Fall nicht leicht.“ Denn nur der Gruppenerste qualifiziert sich für die WM in Russland.

Auch Öllers Trainer Raimund Auß freut sich: „Sicher ist man froh, wenn eine Spielerin von uns im Nationalteam spielt. Bei Diana ist sehr viel Potenzial da. Das zeigt uns, dass wir in der Jugendarbeit etwas richtig gemacht haben.“