Erstellt am 12. April 2017, 02:51

von Bernd Dangl

Am Rad um Österreich. Die Drosendorfer Christoph Poindl, Harald Cerny, Harald Kaufmann und der Raabser Bernd Höfinger gehen erstmals beim „Race Around Austria“ an den Start.

Die „Thayatal Eagles“: Bernd Höfinger, Stefan Fritz, Andreas Breit (vorne), Thomas Dvorak, Michael Kaufmann, Klaus Kaiser, Harald Kaufmann (Mitte), Tobias Poindl, Christoph Poindl, Harald Cerny und Martin Cerny (hinten). Am Bild fehlt Jürgen Grubeck.  |  NOEN, privat

Sie sind zwar keine absoluten Newcomer im Ausdauersport, aber diese Herausforderung stellt auch für sie eine Herausforderung dar. Die Rede ist vom „Race Around Austria“ (RAA), das die drei Drosendorfer Christoph Poindl, Harald Cerny, Harald Kaufmann und der Raabser Bernd Höfinger von 8. bis 13. August auf sich nehmen wollen.

Wie kam‘s denn zu dieser Idee? „In den vergangenen Jahren gab‘s bei diesem Rennen in Drosendorf immer eine Fanzone. Da haben wir uns gedacht, dass wir da auch einmal gerne mitmachen würden“, erzählt Christoph Poindl. Über diese erste Idee kam‘s schließlich zur konkreten Planung, bis das Viererteam inklusive acht Betreuern zustande kam.

Auch am konkreten Renn-Plan wurde bereits gefeilt: So wollen die Waldviertler das Viererteam in zwei Zweiergruppen splitten, innerhalb derer im 40 Minuten-Rythmus abgewechselt wird. War jeder Fahrer zweimal dran – also insgesamt 160 Minuten ein Zweierteam – kommen die beiden anderen Fahrer an die Reihe. Inzwischen gilt es für die Pausierenden sich zu regenerieren und in einem der drei Begleitfahrzeuge zu schlafen.

Dass die Waldviertler nicht „auf Platzierung“, sondern auf „Durchkommen“ fahren, ist klar. Zu langsam dürfen sie es aber nicht angehen, bei gewissen Punkten müssen sie unter einer gewissen Zeit liegen, um nicht disqualifiziert zu werden. „Wir kalkulieren, dass wir einen 25km/h-Schnitt brauchen, um in der Zeit zu bleiben“, so Poindl. „Das wollen wir schaffen.“