Erstellt am 11. Mai 2016, 03:34

von Bernd Dangl und Philipp Schneider

Eggenburg verspielte Platz zwei. Eggenburg verlor das entscheidende Duell gegen Stockerau, rettete mit Sieg gegen Perchtoldsdorf aber Rang drei.

An Platz zwei sprangen Stefan Schmidberger (rechts) und seine Eggenburger knapp vorbei. Der UHC wird die Landesliga-Saison an der dritten Stelle – unmittelbar vor Horn – beenden. Foto: Karl Stöger  |  NOEN, Karl Stöger

EGGENBURG - PERCHTOLDSDORF 31:23. Ehe die Eggenburger am Samstag mit dem Heimspiel gegen Langenlois/Krems ihre letzte Partie dieser Saison bestreiten, stand ein Doppelpack am Programm. Bereits nach der 28:31-Heimniederlage gegen Stockerau stand fest, dass der zweite Platz außer Reichweite sein würde. Mit dem 31:23-Erfolg über Perchtoldsdorf konnte aber Rang drei abgesichert werden.

Routinier Gerhard Kabesch zog eine zwiespältige Bilanz: „Wir haben gegen Stockerau alles versucht, haben aber jedes Mal dumme Fehler gemacht, wenn wir die Chance zum Rankommen gehabt hätten.“ Zufriedener war er schon mit der Leistung gegen Perchtoldsdorf: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung, wo wir am Ende mehr Luft hatten.“ Für Kabesch ist klar: „Jetzt wollen wir uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden.“

TULLN - HORN 32:29. „Schade, dass wir am Ende zwei sehr harte Zeitstrafen kassiert haben. Denn die Mannschaft hat nach dem großen Rückstand am Anfang hervorragende Moral bewiesen und sich toll zurückgekämpft“, sagte Trainer Wolfgang Lorenz nach der Niederlage in Tulln im letzten Saisonspiel.

Tulln startete wie aus der Pistole geschossen, überzeugte in der Anfangsphase mit hohem Tempo. Den Horner Handballern ging in den ersten 15 Minuten überhaupt nichts auf. Die Gäste vergaben zahlreiche hochkarätige Chancen und lagen schnell mit 5:12 zurück. Doch in einer sehenswerten Aufholjagd kämpfte sich Horn Tor um Tor zurück und ging mit einem Rückstand von nur noch zwei Treffern in die Pause.

In der zweiten Halbzeit schlossen die Gäste nahtlos an ihre Leistung vor der Pause an, glichen zunächst aus und lagen sechs Minuten vor Spielende mit zwei Toren voran. In der Schlussphase erhielten David Capek und Moritz Steinhauser Zeitstrafen zum ungünstigsten Zeitpunkt. „Die Strafen waren zu hart“, urteilte Lorenz. In Überzahl erzielte Tulln die letzten drei Treffer des Spiels und stellte von 29:29 auf den Endstand von 32:29. „Mit Rang vier in der Abschlusstabelle dürfen wir zufrieden sein“, so Lorenz.