Erstellt am 27. Januar 2016, 03:43

von Bernd Dangl und Philipp Schneider

Flügelzange machte Angstgegner platt. Eggenburgs Außenspieler Stefan Schmidberger und Daniel Ableidinger liefen gegen Langenlois zur Hochform auf.

 |  NOEN, Karl Stöger

EGGENBURG - LANGENLOIS/KREMS 30:22. Der Aufwärtstrend der Eggenburger hält weiter an. Vierter Sieg aus den vergangenen fünf Spielen, nun musste auch Angstgegner Langenlois/Krems dran glauben. „Endlich hat unsere Flügelzange zugeschlagen“, freute sich Manager Christian Lentschig. Denn Stefan Schmidberger (6) und Daniel Ableidinger (5) sorgten für insgesamt elf Treffer!

In einer spannend umkämpften ersten Halbzeit hatten die Hausherren die Nase immer dezent vorne, leicht absetzen konnten sie sich aber erst knapp vor der Pause – 14:11 nach 30 Minuten. Doch die Gäste ließen auch nach dem Seitenwechsel nicht locker, kamen immer wieder bis auf einen Treffer heran, ehe Eggenburg wieder im Finish den längeren Atem bewies.

In der Schlussviertelstunde wurde so noch ein klarer Erfolg fixiert. Manager Lentschig hält den Ball weiterhin flach: „Wir haben nur ein Ziel. Und das ist immer das nächste Spiel.“ Nachsatz: „Erst, wenn wir Korneuburg schlagen, dann gebe ich Platz zwei als Ziel aus.“

HORN - STOCKERAU 27:26. „Das war eine sehr starke Mannschaftsleistung. Vor allem in den ersten 20 Minuten haben wir hervorragend gespielt“, zeigte sich Trainer Wolfgang Lorenz nach dem Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten naturgemäß zufrieden. In der Tabelle schlossen die Horner als Dritter nach Punkten zu den Stockerauern auf.

Angeführt von einem überragenden Torhüter Matthias Riegler erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. 10:4 lautete der überraschende Zwischenstand. Topscorer Florian Lochner erzielte sechs seiner sieben Treffer in Halbzeit eins. Die Stockerauer kamen allerdings etwas auf und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore. Auch der erste Treffer in Halbzeit zwei ging auf das Konto der Gäste.

Doch die Horner Defensive stand wie gewohnt stabil und ließ den Ausgleich bis zum Spielende nicht zu. In der Schlussphase war es Martin Öhlknecht, der mit schönen Aktionen die entscheidenden Akzente setzte. Der Spielmacher erzielte innerhalb von knapp zehn Minuten vier Tore.

Für etwas Zittern sorgten noch zwei Treffer von Stockerau in den letzten eineinhalb Minuten, doch Horn brachte den Vorsprung ins Ziel. „Der Kampfgeist hat wieder vom Anfang bis zum Ende gestimmt. Ich denke, der Sieg war verdient“, so Lorenz.