Erstellt am 12. Oktober 2016, 03:11

von Bernd Dangl und Philipp Schneider

Eggenburg ist retour. Nach der Auftaktniederlage in Korneuburg meldete sich Eggenburg mit einem Sieg gegen Perchtoldsdorf zurück.

Michal Adam (links) war beim 33:20-Sieg der Eggenburger über Perchtoldsdorf (rechts: Patrick Schopf) mit sieben Treffern der Topscorer seines Teams.  |  NOEN, Karl Stöger

Eggenburg - Perchtoldsdorf 33:20

Schon nach der Auftaktniederlage gegen Korneuburg blickte Eggenburgs Neo-Trainer Alexander Hutecek optimistisch zur nächsten Partie – und seine Burschen sollten ihn nicht enttäuschen. „Es war über die gesamte Spielzeit eine tadellose Leistung. Die Jungen haben aufgezeigt und auch die Routiniers haben gut gespielt – es lief genauso, wie man sich das als Trainer wünscht.“ Nachsatz: „Das macht Spaß.“

Eggenburg lag von Beginn weg in Front, gab diese Führung kein einziges Mal ab. Schon zur Pause führte der UHC mit 14:10. Auch im zweiten Abschnitt rotierte Hutecek viel, ohne dass dadurch der Spielfluss ins Stocken gekommen wäre. Am Ende stand ein ganz klarer 33:20-Sieg zu Buche. Das lässt Hutecek weiter optimistisch nach vorne blicken. Auch, wenn mit Tulln nun ein Top-Team wartet: „Wir wissen, dass die Trauben dort hoch hängen. Aus diesem Spiel können wir aber viel für die weiteren Spiele lernen“, so der Trainer.

KORNEUBURG - HORN 34:29

„Das war eine sehr gute Leistung in Korneuburg. Alle haben gekämpft wie die Löwen. Leider hat die Kraft nicht bis zum Schluss gereicht“, sagte Torhüter Stefan Bayer nach der Niederlage gegen den Titelverteidiger.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zogen die Horner im Laufe der ersten Halbzeit auf bis zu fünf Tore davon (10:5). Vor allem die Defensive funktionierte einwandfrei. Zur Pause betrug der Vorsprung immer noch vier Treffer. Doch in Halbzeit zwei machte sich das aufwendige Spiel der Gäste bemerkbar. Korneuburg holte Tor um Tor auf, glich in der 38. Minute aus und behielt das Kommando bis zum Schluss.

Das Fehlen von Abwehrbollwerk David Capek (Schulterverletzung) machte sich vor allem in dieser Phase bemerkbar. „Wir haben in den ersten 30 Minuten sehr viel investiert, haben das Fehlen von David Capek immerhin über 40 Minuten kompensieren können.

Gegen Ende hin sind trotz des tollen Kampfgeists die Kräfte geschwunden“, so Bayer. „Zudem hat Korneuburg eine sehr hohe Qualität. Sie haben eine sehr tiefe Bank, können jederzeit gleichwertig wechseln. Das fehlt uns noch ein bisschen.“