Horn , Eggenburg

Erstellt am 19. Oktober 2016, 02:02

von Philipp Schneider und Bernd Dangl

Routinier Bayer: „Macht viel Spaß“. Horn-Routinier Stefan Bayer freut sich über die starken Leistungen seines Teams. Eggenburg verlor in Tulln.

Abgehoben. Horns Flügelflitzer Christopher Zellner (beim Wurf) traf gegen Stockerau (links: Keeper Tomas Ofcarovic) zweimal.  |  NOEN, Karl Stöger

HORN - STOCKERAU 32:24. „Es macht derzeit einfach richtig Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen“, freute sich Torhüter Stefan Bayer angesichts der aktuellen Hochform der Horner Handballer. „Wir spielen gut, jeder setzt sich für den anderen ein und die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist hervorragend.“ Dennoch starteten die Gastgeber etwas verhalten und nervös. Doch das Team-Timeout beim Stand von 3:5 kam gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Die Horner erzielten im Anschluss fünf Tore in Folge und übernahmen die Kontrolle über das Spiel. „Sehr viele verschiedene Spieler können treffen, niemand ist sich dafür zu schade, die Fehler des anderen auszubügeln, das zeichnet uns derzeit aus“, so Bayer, der einmal mehr die jungen Akteure im Kader wie Paul Masopust oder Paul Resch lobte.

Bis zur Pause lagen die Horner vier Treffer voran, danach bauten sie den Vorsprung sukzessive aus und spielten den Sieg zur Freude des Publikums sicher nach Hause. Nach drei Runden liegt die Union Handball Horn mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem dritten Rang. Am Samstag geht es zum Siebtplatzierten aus Perchtoldsdorf. Keine leichte Aufgabe, weiß Bayer: „Wir haben in der Vergangenheit in Perchtoldsdorf eher selten unsere Leistung gebracht. Woran das liegt, wissen wir selbst nicht so genau. Aber wir sind optimistisch, in der aktuellen Form dort bestehen zu können.“

TULLN - EGGENBURG 26:21. Ohne große Erwartungen fuhren die Eggenburger zu Liga-Favorit Tulln. Vielleicht auch mit zuviel Respekt, wie Trainer Alexander Hutecek im Nachhinein meinte. „Wir haben den Beginn total verschlafen, haben uns da zu wenig zugetraut.“ Denn nach einer Viertelstunde zogen die Tullner bis zur Halbzeitpause weg, führten nach 30 Minuten klar mit 18:11.

Im zweiten Abschnitt lief es für die Gäste schon besser, konnte diese sogar mit 10:8 gewonnen werden, wenngleich das an der Niederlage nichts mehr änderte. Für das Spiel gegen Bundesliga-Absteiger Gänserndorf hofft Hutecek wieder auf einen Heimsieg. „Daheim wollen wir sowieso immer gewinnen – schon allein, dass wir dem Publikum etwas bieten.“