Erstellt am 04. Mai 2016, 02:34

von Philipp Schneider und Bernd Dangl

Horn verspielte den sicheren Heimsieg. In den letzten sieben Minuten keinen Treffer erzielt. Horner verjuxten gegen Perchtoldsdorf eine klare Führung – 23:23.

 |  NOEN, Karl Stöger

HORN - PERCHTOLDSDORF 23:23. „Das Ergebnis ist aufgrund des Spielverlaufs sehr ärgerlich. Wir haben über mehr als 50 Minuten eine gute Leistung geboten, den Sieg aber am Schluss selbst vergeigt“, haderte Stefan Bayer mit einer schwachen Schlussphase. Den Gastgebern gelang in den letzten sieben Minuten kein Treffer mehr. Perchtoldsdorf glich in dieser Phase nach einem 18:23-Rückstand noch aus.

Das Spiel verlief lange ausgeglichen. „Perchtoldsdorf hat gegen Ende der ersten Halbzeit dann die Gangart etwas verschärft und körperbetonter agiert. Da haben wir gut dagegengehalten“, so Bayer, der diesmal aufgrund einer Borreliose außer Gefecht war und „nur“ eine Beobachterrolle einnahm.

Nach der Pause begannen die Horner, sich einen Vorsprung herauszuspielen und sahen sieben Minuten vor Schluss mit fünf Toren Vorsprung wie der sichere Sieger aus. „Wir waren am Ende teilweise wie gelähmt, haben kaum Spielzüge zustande gebracht, sehr statisch agiert. Es wirkte so, wie wenn wir Angst vor dem Sieg gehabt hätten. Und Perchtoldsdorf hat das perfekt ausgenutzt“, sagte Bayer.

KORNEUBURG - EGGENBURG 32:26. Die Eggenburger waren im bisherigen Saisonverlauf für eine der beiden Niederlagen des souveränen Tabellenführers verantwortlich gewesen – diesmal war allerdings nichts zu holen. „Weil wir an unserer Chancenauswertung gescheitert sind“, befand Routinier Gerhard Kabesch, „ansonsten hätten wir sie wieder an den Rand einer Niederlage bringen können.“ So konnten die Korneuburger mit einer klaren 17:10-Führung in die Kabinen gehen.

Nach dem Wechsel hielt Eggenburg das Geschehen weitgehend offen, konnte den Abstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. „Dennoch wollen wir unser Saisonziel, den zweiten Platz, unbedingt erreichen“, so Kabesch abschließend.