Erstellt am 18. August 2016, 02:49

von Christopher Eckl

Neuer Rekord beim Kamptallauf. ULC Horn-Topläufer Christoph Laister war wieder eine Klasse für sich. Neuer Streckenrekord beim Kamptallauf!

Christoph Laister siegte mit neuem Streckenrekord. Foto: Eckl  |  Christopher Eckl

Die elfte Auflage des Zwettler Kamptallaufs war ein Rennen der Rekorde. Insgesamt 114 Teilnehmer machten sich auf den Weg von Roiten in die Bezirkshauptstadt – so viele wie noch nie. Und so schnell, wie der frischgebackene Sieger des Waldviertel-Cups, Christoph Laister, bewältigte auch noch niemand zuvor die 11,2 Kilometer. Der ULC Horn-Läufer siegte in sagenhaften 37:20 Minuten und verbesserte damit seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr um satte 1:17 Minuten! Im Ziel hatte Laister fast zwei Minuten Vorsprung auf LC Werbeprofi-Athlet Jürgen Hable.

„Ich habe heute von Anfang an den Streckenrekord im Kopf gehabt. Deshalb habe ich einen Anfängerfehler gemacht, viel zu schnell begonnen. Am Schluss war ich nicht mehr ganz so schnell, es ist sich aber ausgegangen. Vor dem Rennen habe ich mir noch gedacht, ich geh’s heute ein bisschen gemütlicher an. Aber bei mir gibt’s derzeit anscheinend kein gemütlich.“ Damit prolongierte der Burgschleinitzer seine absolute Topform in diesem Jahr, scheint auf regionaler Ebene derzeit unschlagbar zu seim.

Unschlagbar im Kamptal war diesmal auch Conny Krapfenbauer. Die Zwettlerin kehrte nach einer eineinhalbjährigen Pause wieder auf die Laufbühne zurück – und wie! Sie sicherte sich den Sieg bei den Damen vor Anna Holzmann und gleichzeitig den Vereinsmeistertitel des SC Zwickl.

„Ich bin wahnsinnig froh, wieder dabei zu sein. Das alles hat mir sehr gefehlt“, strahlte die hochdekorierte Läuferin (unter anderem Landesmeisterin im Marathon und Gesamtsiegerin des Wachau-Marathons) im Ziel. Ihre 15-monatige Zwangspause war einem Knochenmarksödem am Schambein geschuldet. Klingt schmerzhaft, war langwierig. „Erst seit April laufe ich wieder regelmäßig. Mit drei kurzen Triathlons habe ich mich auf den ersten echten Lauf vorbereitet“, so die Siegerin, die sich gemeinsam mit Vereinskollegin Holzmann schon nach zwei Kilometern absetzte und danach nicht mehr vom Gas ging.