Erstellt am 17. Februar 2016, 03:54

von Cornelia Grotte

„Spiel war keine Herausforderung“. Die Damen des UHC Eggenburg konnten sich gegen GKL Waldviertel mit einem 32:21-Sieg durchsetzen.

Petra Datler (rechts) und ihre Eggenburgerinnen feierten im Heimspiel gegen GKL Waldviertel-Langenlois einen klaren Erfolg. Das musste auch die gebürtige Eggenburgerin im Dress des Gegners, Daniela Ranftl (links) anerkennen. Foto: Karl Stöger  |  NOEN, Karl Stöger

EGGENBURG - WALDVIERTEL 32:21. „Man darf solche Gegner nicht unterschätzen, aber man konnte den Klassenunterschied erkennen“, so Eggenburg-Sprecher Hans Siedler. Das die Eggenburgerinnen im Spiel gegen Langenlois nicht all zu große Mühe hatten merkte man bald. Ab dem 7:7 zogen die Favoriten dem Gegner davon.

„Die Deckung hat gut gespielt. Gudrun Datler brachte eine gute Leistung im Tor“, so Siedler. Auch Torfrau Gudrun Datler kennt für das letzte Spiel nur ein Wort: „Unspannend! Wir sind ab dem 7:7 davon gezogen und haben das Spiel ganz klar mit plus elf für uns entschieden.“

Vor allem am Anfang tat sich Eggenburg schwer, dazu kam die Verletzung von Verena Öhlknecht, die raus musste. Noch ist unklar, wie schwer diese ist.

Tolles Comeback mit sechs Toren

Neben der verletzten Öhlknecht gab es auch ein tolles Comeback. „Anna Schrammel hat nach einer langen Verletzungspause ein tolles Comeback mit sechs Toren gehabt“, erzählt Pressesprecher Siedler.

Auch habe man die jungen Spielerinnen in diesem Spiel vermehrt einsetzen können. „Das Spiel an sich war keine Herausforderung“, so UHC Eggenburg-Manager Thomas Ableidinger, „dadurch konnten viele Spielzüge getestet werden und junge Spielerinnen zum Einsatz kommen.“

Das soll so auch beim Auswärtsderby am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hollabrunn geschehen. „Natürlich gehen wir davon aus, dass die Hollabrunner stark sind, also wäre es auch nicht tragisch, wenn wir verlieren sollten“, so Datler. Auch Manager Ableidinger ist der Überzeugung: „Das Spiel ist für uns auf jeden Fall ein Testspiel, indem wir neue Spielzüge ausprobieren und Spielerinnen einsetzen können, um für das Play-off gerüstet zu sein.“