Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:37

von Bernd Dangl

„War eh höchste Zeit für ein Tor“. Bei Horns Stefan Rakowitz (25) zeigt die Formkurve vor dem Duell gegen Ex-Klub Ritzing nach oben.

Zweimal durfte Horns Mittelfeld-Turbo Stefan Rakowitz gegen Sollenau zum Torschrei ansetzen. Am Freitag gastiert er bei seinem Ex-Klub Ritzing, mit dem er in der Vorsaison Meister wurde. Foto: Karl Stöger  |  NOEN, Karl Stöger

NÖN: Sollenau 6:0 abgefertigt, dazu zwei Tore erzielt. Es lief gut für Sie …
Stefan Rakowitz: Ja, nach so einem Spiel kann ich natürlich sehr zufrieden sein. Es war eh wieder höchste Zeit, dass ich ein Tor schieße – das letzte habe ich in der dritten Runde erzielt. Wichtiger ist aber, dass wir mit diesem Sieg der Vienna wieder näher gekommen und voll dabei sind.

„Sieg vom Cup dürfen wir in
Ritzing nicht überbewerten“

Am Freitag geht‘s zu ihrem Ex-Klub Ritzing. Mit welchen Emotionen fahren Sie dort hin?
Natürlich höchst motiviert, wobei wir auch wissen, dass es dort alles andere als leicht wird. Ritzing liegt zwar derzeit etwas zurück, hat aber eine starke Mannschaft. Unseren Sieg vom Cup dürfen wir nicht überbewerten, Meisterschaft ist wieder etwas ganz anderes.

Stehen Sie mit den Ritzingern noch in Kontakt?
Gelegentlich noch mit ein paar Spielern, mit dem Verein aber nicht mehr.

Ritzing galt als regierender Ostliga-Meister vor Saisonstart als einer der Top-Favoriten. Mit einem Auswärtssieg hätte Horn neun Punkte Vorsprung auf die Burgenländer. Wäre dann schon ein Konkurrent weniger?
Natürlich wäre das schon ein kleiner Polster, eine Vorentscheidung wäre das aber nicht. Im Vorjahr hatten wir mit Ritzing auf Parndorf auch schon einen riesengroßen Vorsprung, als die plötzlich näher kamen. Die Entscheidung um den Titel fällt ohnehin erst im Frühjahr.

… in einem Zweikampf Horn gegen Vienna?
Diese Teams sind sicher die großen Favoriten. Parndorf muss man auch auf der Rechnung haben. Und vielleicht gibt‘s dann noch ein Team, mit dem überhaupt niemand gerechnet hat.