Erstellt am 18. August 2016, 05:37

von Markus Nurschinger

Ein Sieg, zwei Pleiten. Österreichs Nationalteam präsentierte sich im Multiversum mit zwei Klosterneuburger Spielern ansprechend.

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Am vergangenen Wochenende fand in Schwechat das 4-Nationen-Turnier statt, das die österreichische Nationalmannschaft als Vorbereitung für die bevorstehende EM-Qualifikation nutzte. Dabei gab es einen Sieg, sowie zwei Niederlagen.

Im ersten Spiel gegen die Slowenen bekamen die Zuschauer mit Goran Dragic (Miami Heat) gleich einen NBA-Star zu sehen. Die Anfangsminuten gehörten den Heimischen, 15 Minuten lang verlief die Partie ausgeglichen. Dann nützte Slowenien einige Ballverluste der Österreicher und setzte sich bis zur Pause bereits vorentscheidend um 17 Punkte ab. Letztlich mussten sich die Österreicher mit 67:80 geschlagen geben. Die beiden Dukes-Spieler Jozo Rados und Romed Vieider kamen beide zum Einsatz.

Im zweiten Spiel konnten die Österreicher einen ungefährdeten Sieg gegen Island feiern. Schon zur Halbzeit lag das Nationalteam mit 39:28 in Front und gab die Führung auch in der zweiten Hälfte nicht aus der Hand — 79:70-Sieg. Rados war mit sieben Punkten am Erfolg beteiligt. Vieider spielte zwar, konnte allerdings keinen Score verbuchen.

Rados zeigte gegen Polen auf

Im letzten Spiel gegen Polen setzte es für die österreichische Auswahl eine bittere 71:79 Pleite. Das Team von Kestutis Kemzura hatte sich am Sonntag von selbst aufgestellt. Neben dem angeschlagenen Thomas Klepeisz musste auch Anton Maresch passen. Er hatte sich in der Partie gegen Island am Sprunggelenk verletzt.Die Anfangsformation gegen Polen bildeten Thomas Schreiner, Romed Vieider, Joey Shaw, Filip Krämer und Rasid Mahalbasic.

In einem spannenden Spiel fiel die Entscheidung erst in den Schlussminuten. Die Polen konnten sich absetzten und mit 79:71 gewinnen. Besonders Rados zeigte bei Österreich mit elf Punkten auf. Damit belegte dasd Team den dritten Platz, der Sieg ging an Slowenien.

„Die Intensität war da, aber wir haben verloren“, meinte der Teamchef zum Spiel gegen die Polen, das er dennoch als bestes Spiel der Österreicher bei diesem Turnier sah. Allgemein sehe er das Team aber nach dem Turnier verbessert.