Erstellt am 04. März 2016, 21:45

von Markus Nurschinger

Derbysieg unter Interims-Coach Sallomon. Der Trainereffekt zeigt bei den Dukes Wirkung. Mit viel Kampf gewinnen sie das Donauderby gegen Wien.

Werner Sallomon übernahm Mitte der Woche als Interimscoach das Kommando auf der Klosterneuburger Trainerbank. Unter ihm siegten die Dukes im Donauderby gegen den BC Vienna.  |  NOEN, Von Michael Filippovits
Armin Göttlicher ist nicht länger Trainer der Klosterneuburg Dukes. Diese Meldung erreichte die Dukes-Fans am Freitag Vormittag. Nach langen Gesprächen mit der Vereinsführung wurde diese Entscheidung einvernehmlich getroffen. "Die sportliche Entwicklung des Vereins war in den letzten Wochen nicht zufriedenstellend und mit den an mich selbst gestellten sportlichen Ansprüchen nicht vereinbar", heißt es von Göttlicher.
Meistertrainer und Ex-Nationalteamcoach Werner Sallomon übernimmt ab sofort als Interimscoach das Kommando auf der Trainerbank. Und der Trainerwechsel zeigte beim Donauderby gegen den BC Vienna Wirkung.

Zwar lagen die Klosterneuburger nach dem ersten Viertel knapp mit 20:21 hinten und liefen auch zur Halbzeit einem 34:42 Rückstand hinterher, doch nach der Pause zeigten sie ihren Kampfgeist. Bis zum Schlussabschnitt holten sie auf 51:53 auf und gingen sechs Minuten vor Schluss mit 60:56 in Führung. Die Wiener konnten zwar noch einmal zum 62:62 ausgleichen, dann spielten jedoch nur noch die Klosterneuburger. Zwei Dreier von Chris Lowe und dem Top-Scorer der Begegnung, Jason Chappell (24 Punkte) besiegelten letztlich den verdienten 73:66 Erfolg.

"Die Burschen sind mit einer sehr tollen Einstellung ins Spiel gegangen. Wir haben uns auch nicht rausbringen lassen, als Wien begann vom Dreier zu treffen, vor allem Jason hat Stjepan Stazic heute großartig verteidigt. Ich hatte erst zwei Trainings mit der Mannschaft, da war noch nicht viel Zeit, aber das Ziel war Vollgas zu geben und zu kämpfen. Das haben wir getan. Es war zwar kein Basketball-Leckerbissen, aber es war auch wichtig das Publikum mit einen Sieg zu versöhnen", freut sich Werner Sallomon über den Sieg.