Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:39

von Markus Nurschinger

Klosterneuburger Dukes: „Wollen Wels ärgern“. Mit Wels kommt am Sonntag ein schwerer Gegner ins Happyland. Werner Sallomon sieht sie als klare Favoriten.

Christoph Greimeister (l.) und Marko Soldo (r.) wollen am kommenden Sonntag dem WBC Wels ein Bein stellen. Keine leichte Aufgabe für die Dukes.  |  Filippovits

DUKES KLOSTERNEUBURG - WBC WELS, SONNTAG, 17 UHR.  Am kommenden Sonntag steht für die Klosterneuburger Dukes das erste Heimspiel der neuen ABL-Saison auf dem Plan.

Mit dem WBC Wels kommt allerdings kein leichter Gegner ins Dukes-Castle. Die Welser feierten in den letzten drei Spielen zwei Siege und können aktuell auf einen Davor Lamesic in Top-Form vertrauen. Unter anderem besiegten sie in der zweiten Runde den amtierenden Meister aus Oberwart, die sie auch im Supercup schlagen konnten.

„Es gibt in der Liga fast immer ein, zwei Teams, bei denen das Gefüge sehr gut passt. Wels hat viele Spieler, die schon lange in der Bundesliga spielen. Sie haben Routine und starke Legionäre. Aktuell reicht das in unserer Liga schon“, analysiert Dukes-Obmann Werner Sallomon.

"Wir wollen Wels natürlich ärgern, derzeit sind sie aber klar Favorit"

Er sieht die Welser daher auch als klare Favoriten. „Für uns ist heuer ein Lehrjahr. Wir wollen wie schon in Oberwart möglichst lange mit dabei sein und viel davon lernen“, gibt Sallomon vor. Das dies keine leichte Aufgabe wird, sei ihm klar.

„So hohe Niederlagen wie in Oberwart nagen natürlich am Ego, aber wenn man so etwas durchsteht, macht es einen nur umso stärker“, so Sallomon weiter. Seine Vorgabe für das Wels-Spiel lautet daher: „Die Jungs werden zu Hause alles geben, was sie können. Wir wollen Wels natürlich ärgern, derzeit sind sie aber klar Favorit.“

Ausfallen wird bei den Dukes mit Sicherheit noch Jurica Blazevic, der an einer Knöchelverletzung leidet. „Seine Verletzung tut uns schon sehr weh, da er ein wichtiger Spieler für unser Team ist. Aber er hat eine Schwellung im Knöchel, die von einem Muskelfasereinriss im Seitenband kommt. Unser Physio Christian Nagl arbeitet auf Hochtouren an seiner Genesung, aber wir wollen ihm auf alle Fälle die Zeit geben, die er braucht um gesund zu werden“, so Sallomon.