Erstellt am 20. April 2016, 11:04

von Markus Nurschinger

Belotti neue Nummer Eins. Ohne Andi Haider-Maurer gehen die Klosterneuburger Tennisherren heuer in die Bundesliga-Saison. Der Italiener Riccardo Belotti ist die neue Nummer Eins beim 1.KTV.

Andi Haider-Maurer spielt in der kommenden Saison nicht mehr für den 1. Klosterneuburger Tennisverein.  |  NOEN, Filippovits

 Am 14. Mai beginnt für die Herren des 1. Klosterneuburger Tennisvereins wieder die Bundesliga. Und die Babenberger gehen mit einer veränderten Mannschaft in die neue Saison.

Nicht mehr mit dabei ist Andreas Haider-Maurer. Er wechselte innerhalb der Bundesliga zum Aufsteiger TC Gleisdorf. Neue Nummer Eins beim KTV ist daher der 24-jährige Italiener Riccardo Belotti. Er liegt derzeit auf Platz 242 der ATP-Rangliste. Die Nummer Zwei bei den Tennisherren ist in dieser Saison Österreichs bester Nachwuchsspieler Lucas Miedler (ATP 375) auf Nummer 3 spielt der Münchner Jeremy Jahn. Er ist auf Platz 368 in der ATP Rangliste, Rechtshänder und bei Future-Turnieren erfolgreich. Die weiteren Spieler sind Marcin Gawron, Tihomir Grozdanov, Mario Haider Maurer, das Klosterneuburger Urgestein Mario Tupy, Daviscup-Kapitän Stefan Koubek, Bartosz Golas und Patrick Gamauf.

Austragungsort unverändert

Der Austragungsmodus ist unverändert: Zunächst wird an fünf Spieltagen der Grunddurchgang ausgetragen. Anschließend wird im September ein „Final Four“ der jeweils Erst– und Zweitplatzierten jeder Gruppe gespielt. Die Dritt- ,Viert- und Fünftplatzierten beider Gruppen jeder Gruppe spielen im direkten Duell („Unteres Playoff“) bereits im Juni um den Klassenerhalt.

Da sich einige Vereine aus der Bundesliga zurückgezogen haben - zuletzt auch der amtierende Staatsmeister TC Schwarzenberg, bekommen es die Klosterneuburger mit Gleisdorf, Gratkorn und Scheibbs zu tun. Das Spiel gegen Schwarzenberg - das in der KTV-Gruppe gespielt hätte - wird für alle Teams mit 9:0 gewertet.

Zum Auftakt am Samstag, dem 14. Mai 2016, trifft der 1.KTV auswärts auf den TK Gratkorn. „Wenn wir unsere ersten beiden Matches gewinnen, stehen die Chancen aufs Final-Four ganz gut“, hofft Mannschaftsführer Herbert Ehling.