Erstellt am 16. März 2016, 05:39

von Markus Nurschinger

"CBo" ist der König aus Downtown. Insgesamt drei Klosterneuburger präsentierten sich beim All-Star-Day. Curtis Bobb und Malik Cooke durften jubeln.

Curtis Bobb holte sich den Titel beim 3-Point-Shootout.  |  NOEN, Michael Filippovits

Es wahr wohl sein letzter All-Star-Day. Und genau bei diesem kürte er sich zum König aus "Downtown". Die Rede kann natürlich nur von einem sein - Mister Curtis „CBo“ Bobb.

Der Kapitän der Klosterneuburger Dukes setzte sich in den Vorrunden sowohl gegen Thomas Klepeisz - mit 21:12 - und auch Nico Senninger - mit 21:6 durch. Im Finale des Contests stand er Fabricio Vay (Traiskirchen Lions) und Jemal Farmer (Gmunden Swans) gegenüber. Und das Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Denn Vay legte Bobb mit 22 Punkten einiges vor. Und zunächst sah es danach aus, als könnte „CBo“ da nicht mithalten. Doch bei den letzten beiden der insgesamt fünf Wurfstationen, drehte der Altmeister noch einmal gehörig auf und verwandelte mit der Schlusssirene den letzten „Moneyball“, um mit Vay gleichzuziehen.

Ein Stechen musste her. Bei diesem wurde von nur einer Position aus geworfen, Vay musste vorlegen. Und er machte es Bobb einfach, denn er traf keinen einzigen der fünf Würfe. Bobb hingegen verwandelte seinen zweiten Wurf und kürte sich damit zum besten Distanzschützen der ABL.

Beim All-Star-Game sahen die rund 1.000 Zuseher in der Halle der Traiskirchen Lions dann eine deutliche Revanche des im Vorjahr unterlegenen „Team Internationals“. In „nur“ 32 Minuten Spielzeit – das All Star Game führte über viermal acht Minuten – machten die Legionäre, 102 Punkte. Acht Punkte davon scorte Malik Cooke, der auch einige Showeinlagen zeigte.

Das „Team Austrians“, bei dem Jozo Rados ebenfalls auf acht Zähler kam, musste sich hingegen mit 87 Punkten begnügen.

Zum MVP (Most Valuable Player) des Spiels wurde Dane Watts von den Güssing Knights gewählt. Beim Dunking-Contest setzte sich Chris Ferguson gegen Benedikt Güttl durch.