Erstellt am 19. Mai 2016, 05:04

von Markus Nurschinger

Corinna Kuhnle bei EM Siebente. Nichts wurde es für die Höfleinerin Corinna Kuhnle mit einer Medaille bei der Europameisterschaft. Aber als beste Österreicherin kam sie Rio einen Schritt näher.

Bei der EM in der Slowakei rückte Corinna Kuhnle den Olympischen Spielen mit einem siebenten Platz deutlich näher.  |  NOEN, GEPA

Corinna Kuhnle hat am Sonntag die EM im Kanu-Wildwasser-Slalom im slowakischen Liptovsky-Mikulas auf Rang sieben beendet. Die EM-Medaille hat die Höfleinerin damit zwar verpasst, ihr ist aber ein wichtiger Schritt in Richtung Olympischer Spiele in Rio gelungen. Kuhnle beendete den Wettkampf nämlich als beste Österreicherin.

Die endgültige Entscheidung ums Rio-Ticket fällt nun beim Weltcup von 3. bis 5. Juni im italienischen Ivrea. Ist die zweifache Weltmeisterin und zweifache Gesamt-Weltcupsiegerin auch dort beste OKV-Dame, hat sie den Olympia-Startplatz endgültig fix in der Tasche.

„Natürlich hätte ich gern eine EM-Medaille mit nach Hause genommen und die war auf jeden Fall möglich, aber im Endeffekt bin ich mit meinen Leistungen an diesem Wochenende zufrieden, denn das Grundziel habe ich erreicht“, freut sich Kuhnle jetzt auf Ivrea. „Ich werde mich wieder so gut wie möglich auf diesen Wettkampf vorbereiten“, gibt sie sich fokusiert.

Kuhnle eröffnete den Sonntag mit Rang fünf im Halbfinale und qualifizierte sich damit fürs Finale der Top-Ten. Dort kassierte die 28-jährige sechs Strafsekunden, was ihr zwei Plätze kostete. Gold ging an die Deutsche Melanie Pfeifer vor der Slowenin Ursa Kragelj und der Slowakin Jana Dukatova.