Erstellt am 18. August 2016, 05:37

von Markus Nurschinger

Neunter in Schweden. Der Klosterneuburger Dominik Wychera holte sich bei seinem ersten Antreten in Schweden den neunten Platz. Kommendes Wochenende findet die EM statt.

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Es war der erste Antritt für den Klosterneuburger Dominik Wychera beim Xterra Schweden und dieser verlief äußerst erfolgreich.

Bereits einige Tage vor dem Wettkampf flog Wychera nach Schweden. „Die Trainings und Wettkämpfe der letzten Wochen waren sehr hart, da war etwas Pause einfach super“, erklärt Wychera. Im kleinen Ort Mangskog hatte er ein Appartement direkt am See. „Ich konnte meinen Augen nicht trauen, wie schön es hier im Norden ist. Natürlich konnte es nicht lassen ein wenig zu trainieren und so machte ich die ein oder andere Freiwasser Schwimmeinheit im See, fuhr mit dem Mountainbike einige Trails und lief durch die Ortschaften in der Nähe“, schmunzelt der Klosterneuburger.

So konnte der Triathlet auch die Wettkampfstrecke besichtigen um sich für das Rennen zu wappnen. Der Start erfolgte direkt im Wasser. „Zu Beginn kassierte ich einige Schläge von links, doch als sich das Feld aus einander zog, wurde es immer angenehmer zu schwimmen und ich fand meine Pace“, hatte er auf der Schwimmstrecke nur zu Beginn Probleme. Dennoch kam er unter den Top-Ten auf die Radstrecke.

„Auf meinem neuen Bike, dem Cannondale Scalpel SI, konnte ich richtig gut Druck machen und schnell auf Platz Sieben vor fahren“, kam er mit seinem neuen „Arbeitsgerät“ sehr gut zurecht. „Die Strecke passte technisch perfekt zu mir, doch dadurch das insgesamt nur 260 Höhenmeter zu fahren waren, konnte man nie bei Downhills entspannen“, analysiert Wychera. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen konnte er aber ein sehr hohes Tempo fahren.

Missgeschick auf der Laufstrecke

Anschließend galt es noch zehn Kilometer durch sehr forderndes Terrain zu laufen. „Viele Steine und Wurzeln erschwerten uns den Lauf. Ich war eine kurze Zeit lang unaufmerksam und stolperte, schlug mir das Knie leicht auf und war total aus dem Rhythmus gerissen“, passierte Wychera auf der Laufstrecke ein Missgeschick. Dadurch verlor er zwar etwas an Tempo, kam am Schluss aber dennoch als Neunter ins Ziel. Sein zweiter Top-Ten Platz auf der Xterra European Series in Folge.

„Das Rennen war ein Wahnsinn und ich hatte viel Spaß auf dem Kurs. Das Beste daran war aber, das ein Elch nur etwa 20 Meter vor mir von links nach rechts über die Laufstrecke lief“, ist der Klosterneuburger mit dem Ergebnis und dem gesammelten Erfahrung mehr als zufrieden.

Bereits am kommenden Wochenende startet Wychera in Deutschland beim Xterra Germany, der gleichzeitig die Europameisterschaft ist.