Erstellt am 03. August 2016, 05:18

von Markus Nurschinger

Zehnter Platz in Italien. Beim Xterra in Italien präsentierte der Klosterneuburger Dominik Wychera seine starke Form und kämpfte sich im Teilnehmerfeld der PRO-Athleten auf Platz Zehn.

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Bereits 2014 und 2015 war der Klosterneuburger Dominik Wychera beim Xterra/Italy in Abruzzo am Start, allerdings als Age Group Athlet. Beide Male konnte er die Klasse der 20-24-jährigen für sich entscheiden.

Heuer ging Wychera erstmals als PRO-Athlet an den Start. „Mit diesem Status habe ich zwar die Chance Preisgeld zu gewinnen, dafür ist es wesentlich schwieriger, aufs Podest zu kommen“, erklärt Wychera.

„Bei der Startnummern Ausgabe fasste ich die Nummer 13 aus. Ziel war es eine Top-Ten Platzierung zu erlangen, doch als ich sah, dass insgesamt 37 PRO-Athleten an den Start gingen, setzte ich mir als Ziel, meine Startnummer ins Ziel zu bringen“, war seine Vorgabe. Der Start auf die Schwimmstrecke erfolgte direkt im Wasser. Wychera hielt sich dicht hinter seinem Teamkollegen, um dessen Wasserschatten nutzen zu können und so schneller zu schwimmen.

Auf dem Mountainbike viele Plätze gewonnen

Dies gelang auch sehr gut, die Beiden bewältigten die Schwimmstrecke gemeinsam und kamen um den 18. Platz aus dem Wasser.

„Ich wechselte sehr schnell aufs Bike und konnte von Beginn an Druck machen. Diesmal hängte sich mein Teamkollege an mich, doch schon nach den ersten Kilometern musste er mich ziehen lassen“, machte der Klosterneuburger auf der Radstrecke gehörig Druck. Platz für Platz konnte Wychera auf dem Rad gutmachen und kam nach 30 Kilometern und rund 1.200 Höhenmetern mit einer Fünfergruppe in die Wechselzone.

„Ich wechselte am schnellsten und konnte somit wieder gut Druck machen, lediglich einem gelang es, das Tempo mitzulaufen, doch diesen musste dann dafür ich ziehen lassen“, ist Wychera auch mit seiner Leistung auf der Laufstrecke durchaus zufrieden. Mit seinem Teamkollegen Markus Benesch lief der Klosterneuburger dann einige Zeit, gemeinsam konnten sie sich gut pushen und den Vorsprung auf die dahinter laufenden Athleten ausbauen. „Beim letzten Downhill nützte ich mein Training in den Alpen der letzten Wochen aus und konnte mich absetzen“, zeigte das intensive Training bei Wychera seine Wirkung.

Nach 3 Stunden 6 Minuten und ein paar Sekunden lief Wychera letztendlich als Zehnter über die Ziellinie. „Mit der Platzierung bin ich mehr als glücklich. Die Veranstalter sprachen bei diesem Rennen schon von einer Art Europameisterschaft, weil so viele gute Athleten wie noch nie am Start waren. Umso mehr freue ich mich über einen Platz in den Top-Ten“, ist Wychera überglücklich.

Bereits in zwei Wochen geht der Klosterneuburger beim Xterra in Schweden an den Start, danach folgen weitere Rennen bei der World Tour in Deutschland und Dänemark.