Erstellt am 20. Januar 2016, 05:38

von Markus Nurschinger und Claus Stumpfer

Der Kampfgeist lebt. Klosterneuburgs Einsermannschaft liegt weiterhin punktegleich mit dem Titelfavoriten voran. Gablitz muss kämpfen.

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ASV KLOSTERNEUBURG. Die Hinrunde der diesjährigen Tischtennismeisterschaft verlief für den ASV Klosterneuburg äußerst zufriedenstellend. Die Einsermannschaft in der Oberliga liegt punktgleich hinter dem vermeintlichen Titelfavoriten Wr. Neudorf auf Platz zwei in der Oberliga A. Dabei war es in der neunten Runde sogar möglich, die Neudorfer mit 6:3 zu bezwingen. Herausragend dabei war (und ist) Josef „Pepi“ Hafiz. Der Neuzugang hält derzeit bei einer Bilanz von 23 Siegen und lediglich zwei Niederlagen.

In der 1. Klasse Mitte halten Richard Tekula, Philipp Heck und Captain Christian Nowak derzeit bei zehn Siegen und einem Unentschieden. Vier Punkte Vorsprung zum Verfolger und ein bereits jetzt galaktisches Spielverhältnis sorgen bei den Gegner für Kopfschütteln. „Es ist nicht unsere Schuld“, betont Tekula. „Da wir im Vorjahr aus der Unterliga ohne jegliche Chance (Anm.: kein Relegationsmatch) absteigen mussten, wollen wir jetzt unbedingt wieder rauf!“ begründet er die Situation. Tekula führt übrigens auch Einzelrangliste mit 20:1-Matchsiegen in der 1. Klasse Mitte an.

Die Truppe mit der größten „Pechsträhne“ bei den Klosterneuburgern ist heuer bislang zweifelsohne die dritte Mannschaft. Nach einigen Matches mit nicht der stärksten Aufstellung, musste mitten in der Hinrunde auch noch Rainer Klima gesundheitlich w.o. geben, er fällt auf unbestimmte Zeit aus. Das Team überwintert auf dem fünften Rang in der 1. Klasse.

TTC WIENERWALD. In der Unterliga Mitte halten Mannschaftsführer Peter Hrovat und Co auch heuer den dritten Tabellenplatz. Mit 27 Punkten haben sie aber ebenso viele Zähler wie die Teams auf den Rängen zwei und vier. Nur Zeiselmauer hat mit 33 Punkten einen respektablen Vorsprung, den man sich im Titelkampf wohl nur unschwer nehmen lassen wird.

Zwei Teams kämpfen in der 3. Klasse Mitte, die Dreiermannschaft als Zweite hinter TZulln sogar etwas erfolgreicher.