Erstellt am 20. April 2016, 21:32

von Markus Nurschinger

Dukes rutschen auf Platz Sechs ab. Mit einer mehr als deutlichen Niederlage in Wels verlieren die Klosterneuburger noch das Heimrecht und beenden die reguläre Saison auf dem sechsten Rang.

Im letzten Saisonspiel mussten die Dukes eine bittere 92:69 Auswärtsschlappe in Wels hinnehmen. Jozo Rados (r.) stand aufgrund des Fehlens von Jason Chappell über 31 Minuten auf dem Feld und war mit 16 Punkten bester Dukes-Scorer.  |  NOEN, Burgemeister
Das hatten sich die Dukes wohl anders vorgestellt. Vor der letzten Runde auf dem zweiten Tabellenrang, rutschen sie nach einer 92:69 Schlappe in Wels noch auf Platz Sechs ab.

Die Dukes starteten gut in die Begegnung, durch Punkte von Jozo Rados und Lenni Burgemeister lagen sie rasch mit 0:4 in Führung. Mit einem 8:0-Lauf zogen die Welser aber wieder vorbei und bis auf 23:12 davon. Doch die Klosterneuburger holten bis zum Viertelende auf 26:20 auf. Zwei Dreier von Curtis Bobb - der sein letztes Spiel in der regulären Saison für die Dukes bestritt - brachten die Klosterneuburger auf 28:26 heran, doch abermals zogen die Gastgeber davon und führten zur Halbzeit mit 52:34. Alleine Devante Wallace brachte es in der ersten Hälfte auf 18 Punkte, die Dukes schafften es nicht ihn am Dreier zu verteidigen.

Fehlwürfe und schlechte Defensive

Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Dukes überhaupt nicht ins Spiel, rasch lag Wels mit 21 Punkten in Front. Viele Fehlwürfe, schlechte Defensive und zu viele Einzelaktionen brachten die Klosterneuburger bis zum Viertelende mit 78:52 in Rückstand. Im Schlussabschnitt waren die Dukes dann endgültig gebrochen und mussten sich schlussendlich mit 92:69 geschlagen geben.

Durch gleichzeitige Siege von Traiskirchen in Wien (80:86) und Fürstenfeld gegen Gmunden (75:72) verloren die Klosterneuburger noch vier Plätze sowie das Heimrecht im Viertelfinale und liegen nach der regulären Saison nun auf Platz Sechs. Im Viertelfinale treffen sie im NÖ-Derby auf Traiskirchen, das erste Spiel findet am Sonntag um 20 Uhr auswärts statt.

"Das war unser schlechtestes Spiel heuer, dass tut mir sehr Leid. Heute ist einfach nichts zusammengelaufen. Aber ich muss die Mannschaft auch in Schutz nehmen, vielleicht habe ich im Vorfeld einfach zu wenig betont, wie wichtig dieses Spiel ist. Mit Traiskirchen haben wir nun einen Gegner den wir sehr gut kennen. Am Sonntag werden wir mit Sicherheit ganz anders auftreten", war Coach Werner Sallomon nach dem Spiel enttäuscht.