Erstellt am 24. Februar 2016, 05:59

von Markus Nurschinger

Güssinger Rumpftruppe. Markus Nurschinger über die Lage vor dem Spiel gegen Güssing.

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Es wird ein harter Kampf, am kommenden Montag. Denn die Güssing Knights gastieren um 19 Uhr im Klosterneuburger Happyland. Von der Tabellenkonstellation eine ganz klare Sache.

Denn die Burgenländer liegen mit 22 Siegen und drei Niederlagen auf dem ersten Platz der Tabelle. Und das, obwohl ihnen von der Liga aufgrund von Lizenzverstößen neun Punkte abgezogen wurden. Die Dukes hingegen halten bei einer Bilanz von elf Siegen und 15 Niederlagen und verloren zuletzt das Niederösterreich-Derby gegen Traiskirchen.

Nun kommt jedoch das große ABER. Denn zuletzt ging es bei den Güssingern drunter und drüber. Aufgrund von finanziellen Engpässen, wie es heißt, zogen die Burgenländer nämlich die finanzielle Notbremse. „Die bisherige Saison konnte finanziert werden, dennoch sind die nächsten Monate nach wie vor nicht zu 100 Prozent gesichert“, heißt es in einer Aussendung des Vereins.

Da man kein Risiko wie letzte Saison eingehen wolle, wurde der Kader reduziert. Die Zusammenarbeit mit Coach Matthias Zollner und den Spielern Bradford Burgess und Jerrell Wright wurde am 19. Februar beendet. Die Trennung von Zollner war zudem nicht einvernehmlich. Auch Thomas Klepeisz und Moritz Lanegger könnten die Knights verlassen, heißt es.

Doch die übergebliebene Rumpftruppe zeigte in den letzten beiden Begegnungen ihren Kampfgeist und besiegte sowohl Traiskirchen als auch Kapfenberg - und das mit jeweils nur sieben Spielern.

Die Chance der Dukes, das Spiel über die viel längere Bank zu gewinnen, ist also vor dem kommenden Duell sehr groß. Doch mit einer defensiven Leistung, wie zuletzt gegen Traiskirchen, werden die Güssinger nicht zu schlagen sein. Ein Sieg wäre in der momentanen Situation aber für die Klosterneuburger immens wichtig.