Erstellt am 30. Dezember 2015, 14:05

von Daniel Wertheim

Jahr konnte nicht schlechter enden. Die Dukes verpassten die Chance, das Jahr versöhnlich abzuschließen und schlitterten in ein Heim-Debakel.

 |  NOEN, Michael Filippovits

DUKES KLOSTERNEUBURG - WELS 70:88. So schön hätte es werden können. Das letzte Dukes-Heimspiel des Jahres betrat man erstmals durch das neue „Happyland-Eingangsportal“. Die Halle war voll mit Fans in Feiertags-Laune, die sich den fünften Dukes-Sieg im sechsten Spiel erhofften, ja fast erwarteten. Schließlich gewannen die Klosterneuburger zuletzt in Wels 75:67 und gingen als Tabellenvierter in die zweite Schlacht der „Wels-Trilogie“.

Doch was das Publikum zu sehen bekam, war Schmalkost statt einem üppigen Feiertags-Schmaus. „Die erste Halbzeit war schlecht. Die zweite war noch schlechter“, brachte es Coach Armin Göttlicher auf den Punkt. Nach sechs Minuten lag sein Team bereits 6:12 hinten, kämpfte sich dann aber heran und ging mit 15:14 erstmals in Führung. Diese schwand zwar wieder schnell, doch nach dem ersten Viertel noch alles im grünen Bereich: 17:20 für die Gäste. Im zweiten Quarter zogen die Welser mit extrem aggressiver Defense und einem 0:9-Lauf davon, stellten auf 17:29. Doch die Dukes blieben dran, verkürzten bis zur Pause auf 35:39.

Gleich nach der Halbzeit verkürzte die Göttlicher-Truppe noch auf zwei Punkte (41:43), gab das Spiel dann aber völlig aus der Hand. Angetrieben von einem entfesselten Devante Wallace (33 Punkte) eilte Wels vor dem Schlussviertel auf 50:65 davon, ließ in der Folge auch nichts mehr anbrennen. Zwischenzeitlich wurden die Dukes sogar auf 24 Punkte Rückstand geprügelt (57:81) zogen sich in den Schlussminuten mit der jungen Garde aber noch halbwegs anständig aus der Affäre und verloren schließlich 70:88.