Erstellt am 12. April 2017, 05:11

von Markus Nurschinger

Schicho ist auch U-16-Meisterin. Nach Gold in der U 18 gewann Schicho die U 16 und wurde Zweite in der U 21.

Die Klosterneuburger Nachwuchskämpfer bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft der Altersklasse U-16. Mit fünf Medaillen wurden die Klosterneuburger Vierte in der Vereinswertung und stellten mit Anika Schicho (Dritte v. r.) auch eine österreichische Meisterin.  |  NOEN, Judoclub Klosterneuburg

Die Klosterneuburger Nachwuchsjudoka räumten bei den österreichischen Meisterschaften ab. Bei den U-16-Titelkämpfen sicherten sich die jungen Klosterneuburger Kämpfer gleich fünf Mal Edelmetall. Anika Schicho holte sich dabei erneut den Meistertitel. Sie hielt dem Druck stand, als amtierende Meisterin U 16 (2016) und U 18 (2017) als Favoritin an den Start zu gehen und gewann all ihre Kämpfe in der Klasse bis 48 Kilogramm eindrucksvoll.

Jessica Fortner verlor erst im Finale gegen eine fast um eineinhalb Jahre altere U-18-Nationalteamkämpferin. „Über die gesamte Wettkampfzeit hielt sie die Entscheidung offen und verlor erst im Golden Score knapp“, berichte Pressesprecher Jürgen Schandl stolz. Damit kürte sich Fortner zur Vizemeisterin der Klasse bis 63 Kilogramm.

Den zweiten Vizemeistertitel feierten die Klosterneuburger durch Nicolas Löffler, der sich in der Klasse bis 55 Kilogramm ebenfalls erst im Finale geschlagen geben musste.

Auch zwei Bronzemedaillen durften die Klosterneuburger bejubeln. Julia Bamberger und Leon Gümüskaya erkämpften sich in ihren Gewichtsklassen den starken dritten Platz.

„Im Medaillenspiegel findet man den JC Klosterneuburg am vierten Platz unter 56 Vereinen aus ganz Österreich! Leider hat es zu einem zweiten oder dritten Meistertitel nicht gereicht. Andererseits sollte man mit fünf Medaillen nicht unbescheiden sein“, ist Schandl zufrieden.

Bereits einen Tag später stand für Anika Schicho das nächste Highlight am Programm. Sie trat bei der österreichischen U-21 Meisterschaft an. „Anika gewann mit ihren 15 Jahren drei Mal vor Ablauf der Zeit und verlor nur gegen die spätere österreichische Meisterin, die um drei Jahre älter ist und bereits zwei Europacup-Bronzemedaillen im Regal hat“, freut sich Schandl.