Erstellt am 17. Februar 2016, 09:12

Junge Garde wird verstärkt. Markus Nurschinger über die vielen jungen Österreicher der Dukes.

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Am Sonntag verpflichteten die Dukes einen neuen Spieler. Es ist Marko Soldo. Er ist 20 Jahre alt und gilt als österreichisches Nachwuchstalent. Damit zeigen die Klosterneuburger erneut, dass sie heimischen Nachwuchsspielern gerne eine Chance geben sich zu beweisen.

Denn mit Clemens Leydolf, Lenni Burgemeister, Timur Bas, Jozo Rados, Laurence Müller, Paolo Pettinger und Haris Purkovic stehen aktuell ganze sieben junge Österreicher im 13-Mann-Kader der Klosterneuburger.

„Für junge, österreichische Spieler haben wir immer ein Ohr und geben ihnen gerne eine Chance“, verrät auch Dukes-Obmann Werner Sallomon. Eine Philosophie, die schon bei so manchem jungen Österreicher Früchte getragen hat. Bestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit: Momo Lanegger, der sich bei den Klosterneubugern zu einem der besten Verteidiger der Liga entwickelte.

Doch die ‚Verjüngungskur‘ bei den Dukes hat natürlich auch einen anderen Grund. Denn mit Curtis Bobb, Ramiz Suljanovic und Jason Chappell stehen drei ‚altgediente‘ Spieler vor einem möglichen Karriereende. Was gäbe es da besseres als die Positionen mit jungen Österreichern zu besetzen, statt teurer Legionäre verpflichten zu müssen? Ob diese den kommenden Aufgaben dann aber auch gewachsen sind, steht noch in den Sternen. Aber der Großteil der ‚jungen Garde‘ sammelte bereits im Alpe-Adria-Cup einiges an internationaler Erfahrung. Weiters spielen die Jung-Dukes rund um Leydolf und Burgemeister oftmals in Testspielen gegen Mannschaften aus der 2. Bundesliga. In diesen Testspielen wird sich sicherlich auch Soldo weiterentwickeln können und ins Dukes-System hineinwachsen.

Doch, ob die jungen Österreicher alleine die möglichen Karriereenden der ‚Altgedienten‘ ausmärzen können, steht noch in den Sternen.