Erstellt am 08. März 2016, 11:28

von Claus Stumpfer

Karriere geht weiter. Die Klosterneuburgerin Maria Ramberger ist bei ihrem Sturz doch glimpflich davongekommen – "nur" sechs Wochen Pause.

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 Aufatmen bei Klosterneuburgs Boardercross-Queen Maria Ramberger. Ihre Karriere ist nach dem Trainingssturz zum Weltcuprennen im russischen Ural doch nicht gefährdet. Der erlittene Meniskusschaden entpuppte sich beim letzten MRT in der Heimat als weniger schlimm wie zunächst befürchtet.

„Zum Lachen ist mir zwar noch nicht zumute, aber es geht mir den Umständen entsprechend gut — Schwellung und Schmerzen halten sich in Grenzen“, erzählt sie.

Zwei Wochen darf Ramberger im Training nur Teilbelasten (maximal 15 Kilogramm) und für rund sechs Wochen ist ihr Bewegungradius mit null bis 90 Grad stark begrenzt. „Aber Hauptsache es geht danach ohne Einschränkungen weiter.“

Inzwischen ist beim Weltcuprennen im Schweizer Veysonnaz Rambergers junge Trendsport-Weichberger-Teamkollegin Katharina Neussner in die Bresche gesprungen. Mit Rang fünf fuhr sie bereits in der Quali mitten in die Weltelite, am Ende durfte sie sich am Samstag über Platz zwölf freuen. Am Sonntag musste die 19-Jährige im Kleinen Finale nach einem Körperkontakt in den Schnee, da aber weitere Fahrerinnen stürzten, holte Neussner als Zehnte ihr erstes Top-Ten-Resultat im Weltcup.

„Da zeichnet sich Verstärkung für kommende Saison ab“, freut sich mit ihr auch Ramberger, die heuer im Boardercross-Weltcup bei den Damen rot-weiß-rote Einzelkämpferin war.