Erstellt am 16. März 2016, 08:12

von Markus Nurschinger

"Konkurrenz ist groß". Anfang April wartet auf Corinna Kuhnle die nationale Qualifikation für die Europameisterschaft.

Für die Höfleinerin Corinna Kuhnle geht es Anfang April um die nationale Qualifikation für die Europameisterschaft.ÖOC, Gepa  |  NOEN, GEPA pictures

40 Grad Außentemperatur, 28 Grad Wassertemperatur – Das waren die Arbeitsbedingungen von Corinna Kuhnle während des Trainingscamps in Australien. Mittlerweile ist die Niederösterreicherin längst wieder im österreichischen Alltag angekommen, trainiert wird also wieder bei drei Grad Außentemperatur und zehn Grad Wassertemperatur.

Kuhnle hat zuletzt gleich zwei Mal in Folge den Gesamt-Weltcup nach Österreich geholt. Trotzdem versucht sie, gemeinsam mit ihrem Coach Michael Seibert immer wieder neue Trainingsimpulse zu setzen und frischen Wind in den Alltag zu bringen. Ihren bisher einzigen Wettkampf des Jahres, die Australian Open, hat Kuhnle gewonnen. Erstmals ernst auf österreichischem Wasser wird es am 2. und 3. April bei der nationalen Qualifikation in Wien. „Ein sehr wichtiger Wettkampf, denn da geht es darum, die Basis fürs Olympia-Jahr zu legen“, nimmt Kuhnle dies sehr ernst. Bei der nationalen Quali geht es schließlich um die österreichischen Tickets für die EM im Mai in Liptovsky-Mikulas (Slowakei) und für den Weltcup im Juni in Ivrea (Italien). Diese zwei Wettkämpfe werden dann Aufschluss bringen, welche Dame Österreich bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro vertreten darf.

Kuhnle: „Die nationale Konkurrenz ist groß, das ist ein hervorragendes Zeichen für den Damen-Kanusport in Österreich. Der Quali-Druck ist gut, weil es ein perfekter Test für Olympia ist.“