Erstellt am 15. Juni 2016, 05:10

von Markus Nurschinger

Kostic übernimmt. Mit Zoran Kostic steht der neue Dukes Trainer fest. Jason Chappell beendet aus beruflichen Gründen seine Karriere.

 |  NOEN, Michael Filippovits

Der Nachfolger von Werner Sallomon auf der Trainerbank der Klosterneuburger Dukes ist gefunden: Zoran Kostic ist ab sofort der neue Trainer der Dukes.

Der 54-jährige gebürtige Bosnier war in der Bundesliga bereits für Traiskirchen sowie zuletzt für den BC Vienna im Einsatz. Mit den Wienern wurde er vergangenes Jahr Supercup-Sieger. Kostic betreute davor zahlreiche Teams in Bosnien und war zwei Jahre lang Assistent-Coach des österreichischen Herren Nationalteams (2006-2008).

Für BK Obmann Werner Sallomon ist die Verpflichtung von Kostic ein sehr wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der jungen Spieler. „Zoran Kostic war von Anfang an einer der Kandidaten für den Trainerjob. Er kennt den österreichischen Basketball sehr gut und hat immer viel mit jungen Basketballern gearbeitet“, sieht er in Kostic den perfekten Mann für den Job.

Jason Chappell spielt nicht mehr weiter

„Ich kenne ihn schon sehr lange, hauptsächlich als ‚Widersacher‘, aber wir hatten immer ein gutes freundschaftliches Verhältnis“, freut sich Sallomon auf die Zusammenarbeit.

Auch Kostic sieht gute Möglichkeiten, die jungen Klosterneuburger Spieler weiterentwickeln zu können. „Klosterneuburg ist die erste Adresse in der ABL, um junge Spieler zu fördern und weiterzuentwickeln. Dies wollen wir auch weiter verstärken“, freut er sich auf seine Aufgaben. Ob noch Legionäre dazu kommen steht nicht fest. „Jeder Legionär muss in unser System und zu unserer Philosophie passen und nicht umgekehrt. Der Fokus liegt klar auf den heimischen Talenten“, gibt Kostic vor.

Indess ist nun auch klar, dass Jason Chappell in der kommenden Saison nicht mehr für die Dukes auflaufen wird. „Er hört aufgrund seines 40-Stunden-Jobs und der beruflichen Konstellation auf“, erklärt Sallomon. Unklar ist auch, ob Jozo Rados weiter bei den Klosterneuburgern spielen wird.

Dennoch sieht Sallomon eine gute Teamzusammenstellung für die nächsten Jahre. „Es zeichnet sich ein Kader ab, von dem ich glaube, dass es eine sehr gute Mischung ist“, so der Obmann.