Erstellt am 10. August 2016, 05:46

von Markus Nurschinger

Corinna Kuhnle konnte Halbfinale fixieren. Corinna Kuhnle bestreitet am Donnerstag ihren Halbfinallauf und möchte unbedingt ins Finale einziehen.

Die Höfleinerin Corinna Kuhnle schaffte als Zwölfte den Einzug ins Halbfinale bei den Olympischen Spielen.  |  NOEN, AFP PHOTO / Carl DE SOUZA

Österreichs Medaillenhoffnung Corinna Kuhnle hat sich am Montag für das Halbfinale des olympischen Kanu-Bewerbs im Wildwasser-Slalom qualifiziert. Die Höfleinerin stieg nach den Vorläufen als Zwölfte in das Halbfinale der besten 15 am Donnerstag (18.15 Uhr MESZ) auf.

Die zweifache Weltmeisterin war im zweiten, ebenfalls fehlerfreien Lauf etwas schneller als im ersten, dennoch fehlten ihr 7,95 Sekunden auf die Bestzeit. Nach einer Zeit von 109,63 Sekunden konnte sie sich im zweiten Durchgang noch auf 107,02 Sekunden steigern.

Probleme bereitete Kuhnle allerdings das 21. Tor. In der sehr schnellen Passage musste die Klosterneuburgerin entegen dem Wasserstrom zurückrudern, da sie das Gate zunächst verpasst hatte. Kuhnle war allerdings nicht die einzige, die an diesem Tor Probleme hatte. Schnellste des Tages war die in Deutschland geborene Italienerin Stefanie Horn in 99,07 Sekunden.

Die Britin Fiona Pennie, die Schnellste des ersten Laufs, verzichtete auf ein Antreten im zweiten Durchgang und war hinter der Australierin Jessica Fox Gesamtdritte.

„Den wichtigen Schritt habe ich gemacht, es geht weiter im Halbfinale, deshalb bin ich nicht am Boden zerstört“, meinte die Niederösterreicherin. Zufrieden könne sie aber nicht sein. „Es hat zwar oben sehr gut funktioniert in beiden Läufen, aber die Torkombination 20/21 war definitiv nicht mein Teil“, sagt Kuhnle im ORF-Interview.