Erstellt am 20. April 2016, 06:04

von Markus Nurschinger

Platz Zwei ist möglich. Mit einem Sieg im Duell gegen den WBC Wels würden sich die Klosterneuburger den zweiten Platz vor den Play-offs sichern.

Jason Chappell fällt für das wichtige Auswärtsspiel beim WBC Wels leider berufsbedingt aus. Ebenfalls nicht mit dabei ist Christoph Greimeister aufgrund seiner gebrochenen Rippe.  |  NOEN, Filippovits

WBC WELS - DUKES KLOSTERNEUBURG, MITTWOCH, 19 UHR. Vor dem letzten Spieltag der regulären Saison ist für die Klosterneuburger Dukes noch alles möglich. Aus eigener Kraft können sie sich den zweiten Tabellenplatz vor den Play-offs sichern.

Dazu benötigen die Klosterneuburger allerdings einen Auswärtssieg in Wels. Die Vorzeichen auf einen Erfolg beim WBC stehen auch nicht so schlecht, denn zwei der bisherigen Saisonduelle konnten die Dukes für sich entscheiden - darunter auch ein 67:75 Sieg in Wels.

Doch die Personalsituation sieht vor dem Spiel am Mittwoch nicht ganz so rosig aus. Christoph Greimeister fällt mit seinem Rippenbruch noch mindestens sechs Wochen aus. Nicht mit dabei sein wird auch Jason Chappell. „Jason fällt leider aus, da er beruflich in Slowenien sein muss. Die beiden Ausfälle unserer ‚Großen‘ tut schon weh, aber da kann man nix machen, da hilft auch kein Jammern“, hofft Coach Werner Sallomon, dass sein Team die beiden Ausfälle gut kompensieren kann.

„Werden natürlich unser Bestes geben“

Derzeit liegen die Klosterneuburger auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit Wels, Wien und Traiskirchen. Mit einem Sieg wäre der zweite Platz und damit auch das Heimrecht zum Play-off-Auftakt fixiert. Doch Sallomon will sein Team nicht unter Druck setzen. „Wir werden natürlich unser Bestes geben und unser Spiel so gut wie möglich durchzuziehen. Wenn es reicht ist es gut, wenn nicht werden wir uns auch nicht aufhängen. Es sind vier Teams punktegleich, da kann alles passieren“, so der Coach.

Im Falle eines Sieges in Wels und kennt er auch schon einen möglichen Gegner im Viertelfinale. „Wenns gut läuft sind wir Zweiter, dann treffen wir im Viertelfinale auf Kapfenberg. Das wäre sicher eine spannende Serie. Die Bulls sind aktuell auch recht stark. Aber es bringt eh nichts, wenn man auf auf einen leichten Gegner hofft“, analysiert Sallomon bereits den möglichen Gegner.