Erstellt am 29. Juni 2016, 05:00

von Markus Nurschinger

Titel Nummer 16 für Andreas Vevera. Der für den BSV Weißer Hof spielende Andreas Vevera holte bei den Staatsmeisterschaften Gold und Bronze.

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Im Sportzentrum Alte Au in Stockerau kämpften letzte Woche Österreichs Top-Tischtennissportler mit Behinderung bei tropischen Temperaturen in der Halle um die begehrten Medaillen bei den Staatsmeisterschaften.

Trotz Abwesenheit von Serien-Staatsmeisterin und Paralympics-Teilnehmerin Doris Mader — sie verletzte sich Tage zuvor, ihr Rio-Start scheint aber nicht gefährdet zu sein — holte der BSV Weißer Hof zwei Medaillen nach Klosterneuburg. Vereinskollege und Paralympicsieger Andreas Vevera gewann seinen insgesamt sechzehnten Staatsmeistertitel gegen Hans Ruep denkbar knapp und glücklich in fünf Sätzen und konnte so seinen Sieg vom vergangenen Jahr verteidigen. Im Doppel gewann er dann mit Hans Ruep die Bronzemedaille. In der offenen Klasse kam Vevera bis ins Viertelfinale, schied dort aber gegen den späteren Sieger Peter Starl (BBSV) aus. „Nachdem ich mich international zurückgezogen habe, waren die Staatsmeisterschaften mein wichtigstes Turnier im heurigen Jahr. Mit Gold, Bronze und einem Viertelfinale bin ich sehr zufrieden“, freut sich Vevera über seine Erfolge.

Für seine Vereinskollegin Doris Mader hofft er auf baldige Besserung. „Schade, dass Doris nicht dabei sein konnte, sie ist in Topform und hätte sicher ein paar Medaillen gewonnen. Hoffentlich ist sie bald wieder fit. In den letzten zwei Monaten vor den Paralympics in Rio wollen wir nochmals Vollgas im Training geben“, hofft Vevera.