Erstellt am 12. Oktober 2016, 04:51

von Markus Nurschinger

Sieg trotz Verletzung. Der Höleiner Pauli Preisl sicherte sich trotz eines gebrochenen Mittelfußes den Sieg im heurigen Schülercup.

Der Höfleiner Pauli Preisl (Mitte) holte trotz eines gebrochenen Mittelfußes noch den Sieg im österreichischen Schülercup 2016.  |  NOEN, privat

Die Saison 2016 des jungen Paddeltalentes Pauli Preisl von den Naturfreunden Höflein ging leider nicht ganz plangemäß zu Ende.

Nach einem tollen Beginn und seinen Siegen bei den Schülercuprennen in Klosterneuburg, St. Pölten, Flattach, Zelking, St. Ruprecht, und Ybbs standen noch drei Slalomwettkämpfe für Preisl auf dem Programm. An drei an einander folgenden Wochenenden im September sollte in Steyr, Klagenfurt und Wien um die letzten Punkte im österreichischen Schülercup gepaddelt werden.

„Dazu kam es für Pauli leider nicht mehr. In der ersten Schulwoche brach er sich im Turnunterricht im Gymnasium zwei Mittelfußknochen und bekam vier Wochen Gips verpasst“, berichtet sein Vater und Trainer Herbert Preisl.

Damit war für den österreichischen Schülermeister 2016 die Saison vorzeitig zu Ende. An paddeln mit Gipsfuß in dem engen Slalomboot, war nicht mehr zu denken.

„Pauli war so fokussiert auf die abschließenden Wettkämpfe, um mit dem Punktemaximum den Titel im Schülercup verteidigen zu können, dass er alles probieren wollte, um mit dem Gips in das enge Slalomboot zu kommen. Erst der Vergleich, dass Marcel Hirscher auch nicht mit Gips in seinen Skischuh kommt, überzeugte ihn schön langsam“, konnte der Trainervater seinen Sohn noch überzeugen.

Doch die Saison endete dennoch mit einem Erfolg für Preisl, denn den Gesamtsieg im österreichischen Schülercup konnte dem Paddler aus Höflein niemand mehr nehmen, zu groß war sein Punktevorsprung aus den vorangegangen Wettkämpfen.

Trainervater Herbert kommentiert die vierwöchige Zwangspause seines Schützlings sehr gelassen: „Nach der trainingsintensiven Sommerperiode kommt eine Pause im Herbst gerade recht, und wie mein Trainer damals schon sagte, nur in den Pausen wird man schnell.“