Erstellt am 24. August 2016, 04:20

Eine Niederlage, die hoffen lässt. Tom Leutloff über Stärken und Schwächen der Babenberger zum Saisonstart.

Nichts war es mit den erhofften drei Punkten im ersten Pflichtspiel für den neuformierten FC Klosterneuburg.

Im Auswärtsspiel gab es eine mehr als unglückliche Niederlage gegen auf dem Papier deutlich stärkere Hausherren. Nicht nur das frühe Führungstor gab den Klosterneuburgern zunächst einen Vorteil, auch spielerisch waren sie den Korneuburgern überlegen und hatten immer wieder weitere Tormöglichkeiten. Allerdings fehlte den Klosterneuburgern im Abschluss ein wenig die Präzision, da Torjäger Adam Andrejcsik im Urlaub weilt und Ali Celik noch nicht routiniert genug vor dem Tor agiert.

Traditionelle Schwäche bei Standards

Dazu kommt die mittlerweile fast traditionelle Schwäche bei Standards. Das erste Gegentor war ein unglücklich abgefälschter Schuss, das zweite fing man sich kurz vor der Pause durch einen Eckball ein. Um für körperlich starke Teams nicht zu einem leichten Fressen zu werden, muss das Defensivverhalten bei Ecken und Standards in der Nähe des eigenen Tores besser werden.

Wenn sich die Klosterneuburger defensiv bei Standards steigern und vorn die zahlreichen Möglichkeiten in Tore ummünzen können, wird der FCK noch viel Freude bereiten. Denn spielerisch gehört das Team von Trainer Mario Handl sicher zu den stärksten der Liga.