Erstellt am 16. März 2016, 08:07

von Markus Nurschinger

Starke Vorbereitung. Der Klosterneuburger Dominik Wychera bereitet sich in Südafrika auf die kommenden Saison vor.

Auch heuer startet Dominik Wychera wieder für für „nora pure sports“ (Equipment, Bekleidung,…) im „nora racing team“. Seit rund eineinhalb Jahren betreut ihn auch sein Trainer Bernhard Url von „die Sportpraxis“.Joshua Buhrmann  |  NOEN

 Die Saisonvorbereitung in Südafrika zu bestreiten, davon träumen wohl viele Sportler. Der Klosterneuburger Dominik Wychera hat sich diesen Traum verwirklicht.

„Im Februar bin ich für dreieinhalb Wochen ins Trainingslager nach Südafrika (Stellenbosch) geflogen. Viele Freunde und Kollegen von mir haben dort miteinander trainiert und den Lifestyle genossen“, erklärt Wychera. Für ihn ist Stellenbosch der perfekte Ort um schon im Februar gezielt für die kommende Saison zu trainieren. Temperaturen zwischen 25 und 40 Grad sind dort ganz normal. Jeden Tag wurde in unterschiedlichen Gruppen trainiert.

Die Vorbereitung wurde auch gleich für die ersten beiden Saisonwettkämpfe genutzt. Zum ersten Mal trat Wychera beim „Xterra South Africa Grabouw“ an. Dieses Event ist der größte Xterra-Wettkampf der Welt. Nach einem langsamen Start beim Schwimmen, machte Wychera auf der Radstrecke einiges gut und ging als Achter auf die Laufstrecke.

Dort passierte ihm allerdings ein Missgeschick. Vor und hinter ihm keinen Konkurrenten im Sichtfeld, verlief sich Wychera bei einer Weggabelung. Vom Kameramann des Kamerahubschraubers darauf aufmerksam gemacht, probierte er einen anderen Weg, der ihn wieder auf die Laufstrecke brachte.

„Ich lief bis zum Ziel, doch irgendetwas kam mir komisch vor. Nach 2:17 Stunden passierte ich als erster die Ziellinie. Leider wurde ich disqualifiziert, da ich genau an dieser Stelle um die vier Kilometer ausgelassen hatte“, erzählt Wychera, der direkt danach entschied, am darauffolgenden Tag beim Puma Trail Run zu starten, um mit seiner Enttäuschung abzuschließen.

Dort wurde die gleiche Strecke wie beim Wettkampf am Vortag gelaufen. „Diesmal war die Unglücksstelle des Vortags perfekt markiert und ich konnte ohne Probleme den Weg finden“, schmunzelt der Klosterneuburger. Im Endeffekt wurde Wychera starker Zweiter.

„Hinter einem Elroy Galant Zweiter zu werden, ist genauso viel Wert wie ein Sieg. Nicht nur die beiden Rennen, sondern auch mein kompletter Aufenthalt in Südafrika waren einfach perfekt“, freut er sich.