Erstellt am 21. April 2016, 06:04

von Markus Nurschinger

Sturz kostete Platz 14. Bei ihrem ersten Mountainbike-Etappenrennen hatten Dominik Wychera und sein Partner Markus Benesch auf der letzten Etappe sehr viel Pech.

Der Klosterneuburger Dominik Wychera (r.) und sein Partner Markus Benesch lagen beim 4 Islands Stage Race Croatia lange Zeit unter den Top-Teams. Erst ein Sturz von Benesch auf der letzten Etappe stoppte die beiden.  |  NOEN, 4 Island MTB Stage Race

Für den Klosterneuburger Dominik Wychera war es das erste Mountainbike-Etappenrennen seiner Karriere. Gemeinsam mit seinem Teampartner Markus Benesch trat er in Kroatien beim 4 Islands Stage Race an.

Zu bewältigen waren vier Etappen in vier Tagen über gesamt 245 Kilometer, ins Ziel kommen mussten die Teams jeweils gemeinsam. Gefahren wurde auf den kroatischen Inseln Krk, Rab, Cres und Losinj - mit dabei waren 400 Fahrer in 200 Teams.

Die erste Etappe mit Start und Ziel in Baska hatte für das Team Wychera/Benesch auch gleich einige Prüfungen parat. Die ersten Kilometer führten über eine enge Serpentinenstraße - überholen war dort unmöglich. „Endlich diesen Part hinter uns gelassen, versuchten wir, die verlorene Zeit auf die Teams ganz vorne gut zu machen. Da passiert schon das erste Missgeschick, der erste Platte“, ärgert sich Wychera. Schnell war der Reifen repariert, doch insgesamten sollten auf der Etappe noch fünf weitere Pannen folgen - Platz 42 nach dem ersten Tag.

Reifendefekte machten das Leben schwer

Am zweiten Tag erfolgte der Start in Lopar. Diesmal konnten Wychera/Benesch gut loslegen und waren bei den Engpässen schon an der Masse vorbei. Doch auch auf der zweiten Etappe blieben die beiden von Reifenschäden nicht verschont - diesmal am ungünstigsten Teil der Strecke. „Nachdem der Reifen wieder geflickt war, mussten wir bei den Engpässen danach lange anstehen und warten, das hat viel Zeit gekostet“, erklärt Wychera. Am Ende des Tages wurden die beiden 20.

Bei der dritten Etappe lief für das Zweiergespann alles nach Plan, die beiden konnten gut Druck machen, schnell fahren und ihre Leistung abrufen. Diesmal wurden sie auch bis zum Ziel von Defekten verschont. Daher konnten Wychera mit seinem Teamkollegen diesmal in die Top 10 fahren und verbesserte sich auf Platz 21.

Der vierte Tag startete in Mali Losinj, auch diesmal wollten Wychera/Benesch vorne mitmischen, doch die Strecke war noch anspruchsvoller an den Tagen zuvor. Hobbyfahrer mussten hinauf und hinunter das Bike schieben, und das an vielen Stellen.

"Strecke war sehr technisch"

„Die Strecke war sehr technisch, dies nutzten wir aus, um schnell zu fahren. Bei einer simplen Stelle passierte etwas Schlimmes, durch einen technischen Defekt am Bike meines Partners kam er zu Sturz und verletzte sich - an ein Weiterfahren war für ihn nicht zu denken“, war Wychera schockiert.

Nach einer schnellen Absprache entschied sich der Klosterneuburger allerdings, die Etappe alleine zu beenden, was aufgrund des starken Gegenwinds allerdings sehr hart war. „Meine Beine waren an diesem Tag fitter als an den Tagen davor und ich konnte vier, fünf Teams überholen. Letztendlich kam ich als 9. dieser Etappe ins Ziel, gesamt hätte das ein Ergebnis eines 14. Platzes ergeben“, erklärt Wychera.

Da er allerdings ohne Markus Benesch ins Ziel fuhr, wurden die beiden aus der Wertung genommen.