Erstellt am 19. Juli 2017, 02:31

von Markus Nurschinger

Vierter Platz im Salzkammergut. Salzkammergut-Trophy Dominik Wychera verpasste den Platz auf dem Stockerl letztlich nur knapp um sieben Sekunden.

Dominik Wychera gemeinsam mit Mikaela Jonsson (sechste bei den Damen) und Martin Wychera (Zweiter in der AK 50-60) im Ziel.  |  NOEN

Der Klosterneuburger Crosstriathlet Dominik Wychera startete am vergangenen Wochenende bei der Salzkammergut-Trophy in der „Track D“-Wertung über 55 Kilometer und 1.820 Höhenmeter an den Start. „Aufgrund meiner Rennerfolge in den letzten Saisonen stand ich hier mit der Startnummer Zwei an der Startlinie und durfte somit vorne weg starten.

Neben mir allerdings auch gleich die harte Konkurrenz. Ich fuhr die ersten Kilometer durch das nette Städtchen Bad Goisern an der Spitze, erst nachdem sich das Feld in die Länge gezogen hatte, fuhren fünf Konkurrenten nach vorn“, berichtet Wychera. „Rasch ging es in den ersten Trail, dies war gleichzeitig der erste Check, wie viel Grip die Böden hergeben. Die letzten Tage hatte es ununterbrochen geregnet und die Trails waren nass, gatschig, wurzelig und steinig, und dazu auch noch steil“, erzählt der Klosterneuburger.

Im Zielsprint machten die Beine nicht mit

Nach rund 30 Minuten befand sich der Klosterneuburger dann auf dem dritten Zwischenrang. „Es waren gemischte Gefühle, ich wusste, dass hinter mir noch einige starke Jungs waren, auf Positionen zu fahren ist aber eigentlich nie meine Taktik, übertreiben kann auch schlechte Folgen haben. Ich konzentrierte mich nur auf mich und das war perfekt. Der Vierte konnte den Abstand auf mich noch zufahren und somit fuhren wir dreiviertel des Rennens gemeinsam“, erklärt Wychera.

Kurz vor dem Ziel versuchte Wychera einen Angriff, um den dritten Platz abzusichern, doch seine Oberschenkel spielten nicht mit und er hatte keine Chance, an seinem Gegner dran zu bleiben. Letztlich belegte er den vierten Rang, knapp sieben Sekunden fehlten ihm auf das Podest. „So viel Spaß wie bei der Salzkammerguttrophy 2017 hatte ich aber selten bei einem Mountainbike Marathon“, freut sich Wychera.