Erstellt am 04. Mai 2016, 09:53

von Markus Nurschinger

"Ziel war in die Top Drei zu kommen". Nach dem Gewinn des Meistertitels in der Tischtennis Oberliga A, bat die NÖN Georg Hengl-Weinmayer zum Interview.

 |  NOEN, NÖN

Mit dem Titel in der Oberliga A schaffte der 1. ASV Klosterneuburg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die NÖN bat Georg Hengl-Weinmayer zum Interview.

NÖN: Die Entscheidung um den Meistertitel fiel relativ spät im Spiel gegen Wr. Neudorf. Was brachte die Entscheidung im Titelduell?
Hengl-Weinmayer: Wir hatten im Frühjahr keine einfachen Punktverlusten und haben keinen einzigen Punkt abgegeben. Das Entscheidungsspiel in Wr. Neudorf war ein Highlight, da in der Halle gleichzeitig auch 2. Bundesliga gespielt wurde und daher auch viel Publikm dort war. Wir sind zwar mit 0:2 in Rückstand geraten, waren aber trotzdem positiv. Letztlich haben die Siege von Josef Hafiz und im Doppel den Ausschlag gegeben.

Wie war die Ausgangslage vor der Saison? Was waren die Ziele?
Das Mannschaftsziel war unter die Top Drei zu kommen. Das Josef Hafiz in der gesamten Rangliste auf Platz Eins liegt ist super, daher konnten wir um den Titel mitspielen. Außerdem waren wir fast immer komplett und konnten mit der besten Mannschaft spielen.

Kann man den Titel in der Oberliga mit dem Triumph in der Unterliga in der Saison 2012/13 vergleichen?
Das ist sehr schwer zu vergleichen. In der Unterliga waren wir klarer Favorit auf den Titel. Das waren wir diesmal nicht. Der Sieg in der allerersten Begegnung in Guntramsdorf war in dieser Saison mit Sicherheit eine Schlüsselbegegnung für uns.

Was zählt der Erfolg für Sie persönlich und aus Vereinssicht?
Für mich ist es sicher einer der größten Erfolge. Auch aus Sicht des Vereines ist es mit Sicherheit in der heutigen Zeit der größte Erfolg.

Gibt es für die kommende Saison bereits Pläne und Ziele?
Da habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht viel überlegt, wir müssen den Titel mal sacken lassen. Vorraussichtlich werden wir die Möglichkeit des Aufstieges in die Landesliga aber wahrnehmen. Dort ist in den letzten Saisonen der Oberligameister allerdings gleich wieder abgestiegen.