Erstellt am 09. März 2016, 05:04

von Kevin Kada

Änderungen sind vorprogrammiert. Nach einer ernüchternden Saison sieht Stock-City-Oilers- Obmann Helmut Huto einige Veränderungen auf sein Team zukommen.

Helmut Huto, Obmann der Stock City Oilers.  |  NOEN, privat

Veränderungen in einem Atemzug mit dem letzten Saisonplatz zu nennen, riecht normalerweise nach Kaderumbruch. Doch Stock-City-Oilers-Obmann Helmut Huto sieht die Änderungen nicht nur direkt bei seinem Team, auch weil die Stockerauer in dieser Saison großes Verletzungspech hatten: „Die vielen schweren Verletzungen waren sicher entscheidend für den Ausgang der Saison. Wenn man kein Spiel mit vollem Kader bestreiten kann, dann bleibt irgendwo die Qualität auf der Strecke.“

Dass man bei den Oilers mit der Saison nicht zufrieden sein kann, liegt auf der Hand. Allerdings gibt es Positives aus dem Lager der zweiten Mannschaft zu vermelden: „Mit dem zweiten Team wurden wir in der Landesliga Dritter. Das ist eine gute Leistung“, freut sich Huto. Veränderungen wird es dennoch geben. Denn sieht man sich die Eliteliga an, dann lässt diese aufgrund der mangelnden Teams vor allem an Attraktivität vermissen:

„Wir sind zu viert und das ist eindeutig zu wenig. Schade ist, dass Mödling und St. Pölten kurz vor Saisonbeginn absagten, sonst wäre es sicher besser verlaufen.“ Das soll sich aber in der kommenden Saison aber ändern, so Huto: „Es gibt gute Gespräche und ich bin zuversichtlich, dass wir in der kommenden Spielzeit jeweils sechs Teams in der Elite- und in der Landesliga haben werden. Dadurch würde unser Sport sicher aufgewertet.“

Änderungen soll es auch beim Einsatz von Spielern aus dem Ausland geben: „Es soll so sein, dass man keine ausländischen Spieler einsetzen darf, die nicht mindestens drei Jahr in Österreich gespielt haben.“