Erstellt am 22. September 2015, 07:27

von Kevin Kada

Anschauen hilft nicht. Trotz mehrmaliger Beobachtungen der Gegner ist Leobendorf-Coach Christian Prosenik immer wieder mit Neuem konfrontiert.

Siegestorschütze. Mit seinem Traumtor aus 20 Metern zum 1:0-Endstand sorgte Leobendorfs Paul Bichelhuber (r.) für lachende Gesichter bei Publikum und Mitspielern. Foto: Kevin Kada  |  NOEN, Kevin Kada

ARDAGGER - LEOBENDORF, FREITAG, 19.30 UHR. Trainer Christian Prosenik beobachtet gerne seine kommenden Gegner. Sein Wahlstadion dafür ist in Langenrohr: „Ich habe mir die letzten Gegner oft in Langenrohr angesehen. Aber so wirklich geholfen hat uns das nie.“

Denn jeder der zuletzt beobachteten Gegner spielte in Leobendorf anders als gegen Langenrohr. Schlüsse auf die taktische Einstellung konnte man dadurch also kaum ziehen.

„Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass Langenrohr ein komplett anderer Gegner als wir ist. Aber das ist kein Beinbruch, denn irgendwas kann man trotzdem immer mitnehmen“, so Prosenik, der auch für die Partie in Ardagger weiß, was sein Team erwarten wird: „Ardagger ist sehr heimstark, dort wird die gute Arbeit unserer Defensivabteilung sicher wieder gefordert sein.“

Verstecken werden sich die Leobendorfer am kommenden Freitag aber sicher nicht, wartet mit Ardagger doch ein wohl leichterer Gegner als zuletzt Zwettl. „Wenn unsere Stürmer wieder ihren gewohnten Torriecher auspacken und wir unser Spiel durchziehen, dann können wir uns in Ardagger sicher auch über Punkte freuen.“

Für Leobendorf sind die drei Zähler im Kampf um die Tabellenspitze wichtiger denn je. Nachdem Mannsdorf in der vergangenen Runde die erste Niederlage der Saison gegen Krems kassierte, ist die Führungsgruppe (aus Kottingbrunn, Krems, Mannsdorf und eben Leobendorf) auf zwei Punkte zusammengerückt.