Erstellt am 29. September 2015, 06:37

von Kevin Kada

Bereit für letztes Heimspiel 2015. Leobendorf fühlt sich bereit für die letzte Heimpartie in diesem Kalenderjahr. Mit Retz wartet ein unangenehmer Gegner.

Verletzungspech. Leobendorf-Verteidiger Johannes Dietrich (r.) musste gegen Ardagger bereits nach 26 Minuten vom Spielfeld gebracht werden. Der Defensivakteur verletzte sich nach einem Zusammenstoß mit einem Ardagger Spieler am Kopf. Diagnose: Gehirnerschütterung. Foto: Kevin Kada/Archiv  |  NOEN, Kevin Kada/Archiv

LEOBENDORF - RETZ, SAMSTAG, 15.30 UHR. Zum letzten Mal in diesem Jahr empfängt die Elf von Trainer Christian Prosenik einen Gegner unter der Burg Kreuzenstein. Grund dafür sind die bevorstehenden Baumaßnahmen am Sportplatz (die NÖN berichtete).

Darum verlegten die Leobendorfer ihre Heimspiele für die letzten beiden Monate der Hinrunde. Somit hat man am Samstag gegen Retz zum letzten Mal die Chance, vor heimischem Publikum Moral und Selbstvertrauen zu tanken.

„Dementsprechend wollen wir natürlich gewinnen. Nicht nur, weil wir die drei Punkte brauchen können, sondern auch, um für die kommenden schwierigen Auswärtsspiele Energie zu tanken“, so Trainer Christian Prosenik.

Prosenik: „Wir nehmen jeden Gegner ernst“

Mit Retz wartet auf die Prosenik-Elf ein unangenehmer Gegner: „Wir haben unser letztes Heimspiel gegen Retz klar gewonnen, ebenso klar aber auch das Auswärtsspiel letzte Saison verloren. Somit steckt in der Partie sicher eine große Portion Brisanz, es ist schwer, einen Favoriten auszumachen. Fakt ist, dass wir das Spiel gewinnen wollen, um uns bei unserem Heimpublikum gebührend zu bedanken.“

Für Retz-Trainer Sascha Laschet ist die Favoritenrolle übrigens vergeben: „Aufgrund unserer derzeitigen Kadersituation und dem Umstand, dass Leobendorf zu Hause spielt, sind sie sicher leichter Favorit.“

Geschlagen geben wollen sich die Retzer indes aber natürlich noch nicht. „Wir haben uns gegen Leobendorf im letzten Aufeinandertreffen sehr gut präsentiert und wissen, wie wir sie knacken können“, so die Kampfansage des Retz-Trainers.

Prosenik ist sich der Stärke der Retzer natürlich bewusst: „Wir nehmen jeden Gegner ernst, so auch die Retzer. Es wird auf jeden Fall eine schwierige Partie. Aber ich bin zuversichtlich.“