Erstellt am 29. Oktober 2015, 06:07

Bichelhuber will die Ex-Kollegen ärgern. Im Schlager gegen seinen alten Arbeitgeber Kottingbrunn hofft Paul Bichelhuber auf einen Einsatz und Sieg. Nur zwei Punkte trennen Leobendorf und Kottingbrunn voneinander.

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Im Spitzenspiel der kommenden Landesliga-Runde wird sich herauskristallisieren, wer der erste Verfolger hinter Tabellenführer Mannsdorf bleiben wird.

Ein wichtiges Spiel, das weiß auch Leobendorf-Coach Christian Prosenik: „Kottingbrunn hat eine sehr starke Mannschaft, wir aber ebenso. Wir haben die beste Offensive und Defensive der Liga, schenken werden wir den Kottingbrunnern also bestimmt nichts.“ Es geht in der Partie nicht nur um drei wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Platz, sondern für Leobendorf vielleicht sogar um die Tabellenführung. Denn Leader Mannsdorf bekommt es mit Zwettl zu tun, keine leichte Aufgabe.

Einer, der sowohl die Bedingungen in Mannsdorf als auch in Kottingbrunn nur zu gut kennt, ist Paul Bichelhuber. Der Sommer-Neuzugang der Leobendorfer spielte davor bei den beiden Teams und weiß, worauf es gegen Kottingbrunn ankommen wird: „Kottingbrunn hat eine gut eingespielte Truppe. Wichtig wird aber sein, dass wir uns nicht auf den Gegner, sondern auf unser Spiel konzen-trieren.“ Ob Bichelhuber spielen wird oder nicht, ist noch offen. Im Spiel gegen Langenrohr kassierte der Mittelfeldakteur einen Schlag auf den Fuß und musste zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Es schmerzt schon sehr beim Gehen. Die Ferse und auch der restliche Fuß sind beleidigt. Aber bis Freitag kann das noch verheilen und dann sollte ich wieder spielen können“, so Bichelhuber, der seinem Team, sollte er nicht einsatzbereit sein, sicher in beratender Funktion zur Seite stehen wird. Wohl in einer ähnlichen Funktion wird ein Ex-Leobendorfer in Kottingbrunn agieren: Slaven Lalic, der erst im Sommer zum Ligakonkurrenten wechselte, muss sich die Partie nach einem Knöchelbruch im September von der Tribüne aus ansehen.