Erstellt am 18. November 2015, 05:03

Die ersten Abgänge sind bereits fix. Mit David Göttinger, Stefan Studnicka und Ivan Bosnjak werden drei Kaderspieler die Leobendorfer verlassen. Die Hinrunde ist geschlagen und die Winterpause erst ein paar Tage alt.

Abgedrängt. Mittelfeld-Kicker Djuro Mihaljica (m.) und Kevin Aue (l.) beim Versuch der Ball- eroberung.  |  NOEN, Kovacs

Trotzdem verkündet Leobendorf bereits die ersten drei Abgänge. Mit David Göttinger, Stefan Studnicka und Ivan Bosnjak wollen sich drei Kaderspieler der Leobendorfer umorientieren. Auch wenn es die drei Kicker nur auf insgesamt sieben Einsätze in dieser Saison bringen, verliert Leobendorf etwas die Breite des Kaders. „Auch wenn die Drei nicht so viel gespielt haben, verringert das natürlich die Möglichkeiten“, so Trainer Christian Prosenik über die Abgänge.

In Sachen Neuzugänge gibt es noch nichts zu vermelden, so der sportliche Leiter Walter Göttinger: „Dafür ist es noch etwas zu früh. Wir werden jetzt einmal die Hinrunde analysieren und etwas Pause machen, damit wir einen klaren Kopf bekommen. Neuzugänge werden wir also erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben können.“

Prosenik: „Hätte auch perfekt sein können“

Leobendorf steht mit 32 Punkten auf dem dritten Rang - nur vier Zähler hinter dem Herbstmeister Mannsdorf. Da bleibt eigentlich nicht viel Raum, um unzufrieden zu sein. „Richtig. Unzufrieden sind wir mit der Hinrunde sicher nicht. Wir haben 13 Spiele lang sehr gut gespielt. Die letzten beiden Partien sind daneben gegangen. Es war also ein sehr guter Herbst, aber er hätte auch perfekt sein können“, erklärt Trainer Prosenik, dessen Truppe im Winter noch nie besser dastand: „Seit ich in Leobendorf Trainer bin, hatten wir nach der Hinrunde noch nie so viele Punkte.“

Auch für den sportlichen Leiter Walter Göttinger ist die Hinrunde kein Grund, um traurig zu sein: „Wir haben lange Zeit sehr gut gespielt. Klar ist es bitter, dass wir gegen Teams wie St. Peter, Gaflenz und Waidhofen verloren haben. Aber unzufrieden können wir sicher nicht sein und haben eine gute Ausgangs position.“