Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:03

Die zehn größten Sport-Erfolge 2015. Die Einzelsportler und Mannschaften aus dem Bezirk Korneuburg hatten auch im abgelaufenen Sportjahr wieder allen Grund zur Freude und durften jubeln.

Lautstarke Unterstützung. Die Fans der Korneuburger Handballherren verwandeln die Franz-Guggenberger-Halle bei jedem Heimspiel ihrer Helden in einen wahren »Hexenkessel«.  |  NOEN, privat

Korneuburger Schüler top

Einen großen Erfolg feiert das BG Korneuburg im Februar: Im Finale der NÖ Landesmeisterschaft im Futsalbewerb der Schülerliga in Melk setzt man sich im Sechsmeterschießen gegen Baden durch und löst damit das Ticket für das Bundesfinale. Auch dort beweisen die Korneuburger Schüler ihr Talent und vertreten das Weinviertel bzw. das restliche Bundesland würdig.


Titel geholt, Aufstieg verpasst

Licht und Schatten gibt es für die Kor-neuburger Handballherren im Frühjahr: Auf der einen Seite holen Kapitän Lucas Nebes und Co. bereits Anfang des Jahres ganz souverän den Meistertitel in der Landesliga, andererseits verpassen die Korneuburger in einem dramatischen Herzschlagfinale aber den Aufstieg in die Bundesliga. Dafür lachen sie im Herbst wieder von der Tabellenspitze der Landesliga und sind auf dem besten Weg in die Bundesliga – mit einem Jahr Verspätung.
 

Sensation gegen Hypo

Die Korneuburger Damen sorgen Anfang November in der WHA für die Sensation des Jahres und fügen Serienmeister Hypo Niederösterreich die erste nationale Pflichtspielniederlage seit dem 22. März 1993 bzw. nach 384 Meisterschaftssiegen zu. Aus ganz Österreich landen Glückwünsche bei den Bezirkshauptstädterinnen. Kapitänin Kathrin Lauter und ihre Mädels nehmen dieses Erfolgserlebnis mit und überwintern auch auf Platz eins der Tabelle.
 

Kunert auf Olympiakurs

Nach schleppendem Saisonstart kommt der Korneuburger Beachvolleyballer Thomas Kunert mit seinem Partner Christoph Dressler immer besser in Form. Sie überzeugen auf der FIVB World Tour, etablieren sich im Kreis der besten österreichischen Beachvolleyballduos und dürfen von einer Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele träumen.

Zum Saisonende jubeln die beiden noch über Gold bei den erstmals ausgetragenen Middle European Winter Championships in Tschechien. Zum Drüberstreuen ist Kunert auch NÖN-Bezirkssportler des Jahres.
 

Meisterin mit den Bayern

Für die 21-jährige Niederfellabrunner Torfrau Manuela Zinsberger geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende: Erstens ist sie neue Stammtorfrau der österreichischen Damennationalmannschaft, zweitens holt sie im Juni mit ihrem FC Bayern den viel umjubelten Meistertitel in der deutschen Damenfußballbundesliga – allerdings nicht als Stammspielerin. Dieses Ziel ist für 2016 auf der Agenda der ehemaligen Spielerin des LAZ Stockerau und des USV Leitzersdorf.
 

Silber glänzt wie Gold

Die Tischtennisherren des UTTC Stockerau sorgen Ende April für ein Ausrufezeichen: Sie holen sich in Linz den Vizestaatsmeistertitel und werden nur von Ligakrösus Weinviertel NÖ aus Wolkersdorf geschlagen. Dass dieser Erfolg keine Eintagsfliege ist, beweist die aktuelle Saison. Dort liegen die Mannen des sportlichen Leiters Stanislaw Fraczyk auf dem vierten Platz und steuern einer erneuten Play-off-Qualifikation entgegen.
 

Jubel am Saisonende

Im Juni endet die Fußballmeisterschaft im ganzen Land. Auch im Bezirk Korneuburg gibt es mehrere Mannschaften, die über den Meistertitel jubeln dürfen: Am erfolgreichsten ist Obergänserndorf – die Wagner-Elf steigt als Meister der Gebietsliga in die 2. Landesliga auf und kann sich sofort etablieren.

Sierndorf freut sich in einem Herzschlagfinale über Platz eins in der 1. Klasse Nordwest und spielt im Herbst in der Gebietsliga. Für Leitzersdorf, den Champion der 2. Klasse Donau, geht im August dann das Abenteuer 1. Klasse los. Schließlich sind auch die Frauen aus Stetteldorf in der Gebietsliga Weinviertel erfolgreich und halten ebenfalls seit September die Bezirksfahnen in der Landesliga hoch.
 

Aufstieg in die AVL

Nicht nur die Beach- sondern auch die Hallenvolleyballer aus Korneuburg zeigen 2015 auf: Die Herren aus Bisamberg jubeln im Frühjahr über den Meistertitel in der 2. Bundesliga Ost und schaffen den Aufstieg in die AVL, Österreichs oberste Spielklasse.

Im Sommer gehen die Weinviertler dann eine Spielgemeinschaft mit dem ehemaligen Serienmeister Hotvolleys Wien ein und wollen in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen.
 

Österreichs „stärkster Mann.“

Für Philipp Forster vom FAC Gitti-City aus Stockerau geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende. Der 21-jährige Gewichtheber ist der stärkste Nachwuchsathlet des Landes und beweist das unter anderem im Frühsommer, als er bei der U23-Europameisterschaft in Litauen den fünften Platz schafft und nur hauchdünn an einer Medaille vorbeischrammt. National gibt es derzeit keine Konkurrenz für den Lenaustädter.


Meistertitel im Auge

Im Frühjahr verpassen die Leobendorfer Kicker nur ganz knapp den Meistertitel in der 1. NÖN-Landesliga. Nach dem Herbst liegt die Elf von Trainer Christian Prosenik wieder im Vorderfeld und will als Zweiter im Frühjahr zum Angriff blasen. Auch abseits davon wird der Sportplatz unter der Burg Kreu-zenstein schon regionalligatauglich gemacht.