Erstellt am 09. März 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Jetzt drohen die Relegationsspiele. Aufsteiger Bisamberg muss weiter um den Klassenerhalt in der AVL zittern.

„Uns fehlte noch ein bisschen in den entscheidenden Phasen“, seufzte Bisambergs Headcoach Stefan Bräuer. Von Glück oder Pech wollte er nicht reden. In den ersten beiden Spielen der Hoffnungsrunde der AVL wollte der Aufsteiger SG Bisamberg/Hotvolleys einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Am Ende standen aber zwei Niederlagen.

Das erste Spiel fand Samstagabend gegen die Wörthersee-Löwen aus Klagenfurt in der Sporthalle Hopsagasse Wien-Brigittenau statt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Den ersten Satz verschliefen die Gastgeber, im zweiten rangen sie die Gäste aus Kärnten in der Verlängerung nieder. Und Stichwort Verlängerung: Dazu kam es auch in den Sätzen drei und vier – beide Male mit dem schlechteren Ende für die Weinviertler. „Bei einem anderen Spielverlauf hätten wir auch 3:0 gewinnen können“, so Bräuer.

Sonntagvormittag musste man dann nach Weiz reisen und verlor 1:3, wenngleich die Bisamberger mithalten konnten. Dennoch: Durch diese „Doppelnull“ stehen Bräuer und Co. bereits nach der Auftaktrunde unter Druck. Eine weitere Niederlage am Samstag gegen Salzburg und Sonntag in Klagenfurt würde so gut wie sicher die Relega tionsspiele gegen die Top-Teams der 2. Bundesliga bedeuten. „Noch ist aber nichts verloren“, hofft Bräuer.