Erstellt am 27. Juli 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Die Besten kommen zur Staatsmeisterschaft. Der MSC Nursch veranstaltet am Sonntag den achten Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft 2016 – in allen Klassen.

Österreichs Top-Fahrer in Nursch. Der Weinviertler Alexander Pölzleithner   |  www.supercross.at

Die österreichische Motocross-Staatsmeisterschaft geht in die „heiße“ Sommerrunde: Am Sonntag werden alle ÖM-Klassen auf der Naturstrecke in Nursch in der Gemeinde Großmugl ausgetragen. Es wird der achte Termin der heurigen Staatsmeisterschaften sein.

Der Veranstalter-Club MSC Nursch freut sich schon auf die besten Fahrer Österreichs: „Wir sind voll im Terminplan und bereits bei den letzten Vorbereitungsarbeiten. Unsere Strecke besteht nun seit 40 Jahren, und wir freuen uns natürlich sehr, dass heuer alle Staatsmeisterschaftsklassen bei uns gefahren werden“, fiebert Obmann Ewald Schönhofer den Rennen schon entgegen. Der Streckencharakter und auch der Boden des MX- Tracks von Nursch könnten Garanten für eine äußerst spektakuläre Motocross-ÖM sein:

„Wir haben eine reine Naturstrecke, das ist sehr selten. Die Runde mit 1.525 Metern hat hängende Kurven und viele Bergauf- und Bergabfahrten“, weiß Schönhofer. Nursch hat mit 40 Jahren ja eine besondere MX-Tradition: „Natürlich haben wir die Strecke technisch angepasst, aber die Geschichte von Nursch ist natürlich eine ganz besondere“, so der Vereinsvorstand.

Im Feld der besten Fahrer des Landes befindet sich auch ein Fast-Lokalmatador: Alexander Pölzleithner, derzeit Fünfter in der MX-2-Staatsmeisterschaftsklasse. Der 19-jährige Kawasaki-Pilot aus Wolkersdorf hat in Nursch vielleicht einen wichtigen Heimvorteil, den der mehrfache ÖM-Podiumfahrer nützen will: „Ich werde alles geben, um ganz oben zu stehen.“