Erstellt am 22. Juni 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Neue Farben im Taekwondo erkämpft. Bei den traditionellen Gürtelprüfungen zum Saisonabschluss der Kumgang Stockerau und der Sonbae Korneuburg/Wolkersdorf zeigten die Nachwuchskämpfer auf.

Zeigt her eure Gürtel! Die Nachwuchskämpfer des Taekwondovereins Kumgang Stockerau nach der erfolgreichen Prüfung.  |  NOEN, privat

Zwei der größten Kampfsportvereine aus dem Bezirk, die Taekwondo Kumgang Stockerau und die Sonbae Korneuburg/ Wolkersdorf, hielten kurz vor Schulssschluss wieder ihre traditionellen Gürtelprüfungen ab.

34 „Kumgangster“ stellten sich in Stockerau der Heraus forderung einer Prüfung. Dieses Jahr fanden sowohl Prüfungen zum 10. Kup (von Weiß auf Gelb), als auch zum 1. Kup (höchster Schülergrad) statt.

Prüfer Martin Beranek benötigte viereinhalb Stunden, bis alle Prüflinge die Urkunden für den nächsten Schülergrad in Empfang nehmen konnte. Im Taekwondo gibt es ja ein Graduierungssystem, das sich durch die verschiedenfarbigen Gürtel definiert.

Der Anfänger trägt den weißen Gürtel, nach der ersten und zweiten Prüfung Gelb (10. und 9. Kup). Weiter geht es mit dem grünen, blauen, braunen und roten Gürtel. Die Mindestwartezeit zwischen den Prüfungen beträgt je nach Graduierung zwischen vier Wochen und einem halben Jahr. Bei Kumgang Stockerau beträgt die Trainingszeit bis zum schwarzen Gürtel durchschnittlich fünf Jahre. „Durch diesen verlängerten Zeitraum ist eine umfangreiche und solide Ausbildung gewährleistet“, erklärt Beranek.

In der AHS Wolkersdorf stellten sich sogar 109 Prüflinge dem Sonbae-Trainerteam Bernhard Ungrad, Robert Kolerus, Josef Höld und Harald Veillard, unterstützt von Jasmin Gindl, Mirza Zenkic und Helmut Ganglmayer. Mit Kuchen spenden und aktivem Buffetdienst halfen Mütter und auch ein Vater tatkräftig mit. Sonbae-Obmann Ungrad: „Insgesamt waren wir mit der Qualität der Prüfungen sehr zufrieden.“