Erstellt am 20. April 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Showdown wartet. Im zweiten AVL-Relegationsspiel gegen Ried zeigte der Aufsteiger Klasse und rettete sich in drittes Spiel.

Routinier als Glücksgriff. Bisambergs Michael Schmied.  |  NOEN, privat

Aufatmen im Lager von Aufsteiger SG Bisamberg/Hot volleys nach dem zweiten AVL-Relegationsspiel gegen Ried. Die Weinviertler schlugen am Sonntagvormittag den Meister der 2. Bundesliga aus Oberösterreich mit 3:1 und stellten damit in der Best-of-Three-Serie auf 1:1. Am Sonntag wartet damit in Gries kirchen ein richtiger Showdown. Nur der Sieger bleibt in Österreichs oberster Spielklasse.

„Kompliment an meine Burschen, sie haben umgesetzt, was wir unter der Woche trainierten und auch den Willen gezeigt, den Klassen erhalt schaffen zu wollen“, war Coach Stefan Bräuer erleichtert. Dabei half den jungen Bisambergern der Umstand, dass ihnen mit Außenannahmespieler Michael Schmied und Libero Andreas Reiser zwei Routiniers unter die Arme griffen.

Der erste Satz war ein Krimi mit besserem Ende für Bisamberg, der zweite eine klare Sache. Kurz kamen Schmied und Co. ins Schlingern, als der dritte Satz an die Rieder ging. Doch im vierten waren Top-Scorer Edin Ibrahimovic und Co. wieder eine Klasse für sich. „Wir waren in Summe nicht nur stabiler, sondern heute auch einfach besser“, fand Bräuer.

Allerdings ist noch nichts erreicht, denn in Grieskirchen wartet eine volle Halle und ein motivierter Gegner: „Zu Hause sind wir um eine Klasse stärker, Bisamberg wird sich warm anziehen müssen“, warnt Rieds Topscorer Jürgen Obergruber. Bisambergs sportlicher Leiter Peter Wollenschläger fiebert dem Spiel auch entgegen: „Das wird ein Hexenkessel werden. Alles ist für ein tolles Volleyballspiel angerichtet.“