Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:02

von Kevin Kada

Bleibt Sturm-Duo ein Experiment?. Gegen Ober-Grafendorf testete Prosenik die Zöch-Konrad-Kombination und war von der Torausbeute begeistert. Dass Mario Konrad die unangefochtene Nummer Eins im Leobendorfer Sturm ist, ist kein Geheimnis.

Torgefahr. Mario Konrad (rechts) kam auch gegen den Tabellenletzten zu seinem Treffer.  |  NOEN, Wolfgang Wallner

Doch mit dem jungen Peter Zöch drängt sich immer wieder eine Alternative auf. Beim Anblick der aktuellen Torschützenliste sieht man auch, dass Zöch ein Tor mehr als Konrad auf seinem Konto hat.

Von einem Problem bei Konrad kann man deswegen aber nicht sprechen, hat der Goalgetter ja dennoch bereits sieben Treffer erzielt und musste wegen einer Verletzung drei Spiele pausieren. Gegen Ober-Grafendorf setzte Trainer Christian Prosenik nun erstmals auf seine geballte Offensivpower. Mit Zöch und Konrad im Startaufgebot zeigte Leobendorf seine gewohnt sehr starke Offensivleistung.

Bleibt diese Variante ein Experiment? „Wahrscheinlich schon. Wir wollten es gegen einen schwächeren Gegner versuchen und haben gesehen, dass es auch sehr gut funktioniert“,so Prosenik.

Konrad: „Es gibt kein Konkurrenzdenken."

„Prinzipiell sind wir allerdings auf einen Stürmer eingestellt, und gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel wird diese Variante auch weiterhin das klassische System sein“, sagt der Coach. Dass die Variante mit zwei Stürmern aber ebenfalls ihr Potenzial hat, steht außer Frage. Wie fanden die Stürmer das Experiment? „Gerade gegen Ober-Grafendorf hat das System mit zwei Stürmern Sinn gemacht. Auch wenn ich eher hängende Spitze hinter Peter Zöch war.“

Einen Konkurrenten sieht Konrad in Zöch aber nicht: „Bei uns gibt es so was nicht. Wir harmonieren und gut und alle sind froh, dass wir jemanden wie Zöch im Team haben, und da fühlt sich auch niemand bedroht.“

Peter Zöch selbst, fand das System mit Konrad erfrischend: „Ich spiele immer mit jemand anderem zusammen und kann mit jedem gut. Da war es auch mal schön mit Mario gemeinsam von Beginn an zu spielen und es hat gut funktioniert.“